Rauchverbot an einigen Stränden in Thailand

Hua Hin
Strand von Hua Hin

Folgende Strände sind betroffen:
Provinz Phuket (Patong); Surat Thani (Bo Phut auf Ko Samui); Krabi (Phra Ae und Khlong Dao auf Ko Lanta); Chon Buri (Bang Saen und PattayaTam Pang auf Ko Si Chang); Prachuap Khiri Khan (Hua Hin und Khao Takiap); Phetchaburi (Cha-am); Phang-nga (Ko Khai Nok und Ko Khai Nai auf Ko Yao); Songkhla (Chalatas); Pattani (Tha Wa Sukri); Rayong (Mae Phim); Chanthaburi (Laem Sing), und Chumphon (Sai Ri).

Yuthasak Supasorn von der Tourismusbehörde begründet das damit, dass die Strände zu den schönsten in Südostasien gehören und das auch so bleiben soll. Zuvor gab es Probleme, da die Zigaretten im Sand ausgedrückt wurden. Alleine am 2,5 km langen Patong Beach mussten 138.000 Zigarettenstummel entfernt werden.

Zerstörung durch Palmöl-Anbau

Palmöl-Plantage
Palmöl-Plantage und ein kleiner Rest an Regenwald in Sabah auf Borneo (Foto: Wikimedia Commons, T. R. Shankar Raman)

Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte die Ölpalme zunächst als Zierpflanze in die botanischen Gärten Asiens. Durch neue technische Entwicklungen wurde die industrielle Verarbeitung der Früchte möglich und die ersten Großplantagen entstanden 1911 in Indonesien und 1919 in Malaysia.

Was mit einzelnen, kleinen Plantagen begann, weitete sich im Verlaufe der Jahrzehnte enorm aus. Palmöl ist ein billiger und gut zu verarbeitender Rohstoff und so finden wir ihn heute überall: in Brot, Pizza, Schokolade, Margarine, in Kosmetik- und Reinigungsartikel. In den letzten Jahren wird Palmöl als Biokraftstoff eingesetzt, man sprach vom “Grünen Öl”. Doch die Klimabilanz der Ölpalme ist problematisch. Zwar ist sie ein nachwachsender Rohstoff, doch für die Monokultur-Plantagen werden große Flächen des tropischen Regenwalds gerodet.

Upcycling the Oceans – ein neues Umweltschutzprojekt in Thailand

In Thailand wird der Umweltschutz noch zu wenig beachtet. Daher ist das Upcycling-the-Oceans-Projekt, dass am 1. September 2017 gestartet ist, ein positives Signal der Tourismusbehörde TAT.

Die Eröffnungsfeier zu dieser Initiative fand auf der Insel Ko Samet statt. Thailand ist das erste asiatische Land, dass sich dieser weltweiten Aktion der Ecoalf Foundation angeschlossen hat. Das Ziel ist es nicht nur die Ozeane mit Hilfe der regionalen Fischer vom Müll zu befreien, sondern auch das herausgezogene Plastik zu recyclen. 

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Umweltschutz in Thailand

Elefant im Khao Yai Nationalpark
Elefant im Khao Yai Nationalpark

Wie in beinahe jedem Schwellenland hat der Umweltschutz in Thailand nicht die höchste Priorität.

Mit Abfall wird sorglos umgegangen. Der Müll wird oft da hinterlassen, wo er entsteht. Während die Straßen der Städte durch den Einsatz von Straßenfegern dennoch recht sauber erscheinen, kann sich an abgelegenen Orten der Unrat sammeln. Einige Thais nutzen das Meer als bequeme Müllkippe und entsorgen dort gleich größere Mengen, die auf der Wasseroberfläche Müllteppiche bilden. Die thailändische Regierung versucht, durch Gesetze mehr Ordnung zu schaffen. Nicht zuletzt für den Tourismus ist Sauberkeit ein wichtiges Thema.