Khao Phanom Bencha Nationalpark (Thailand)

Der Khao-Phanom-Bencha-Nationalpark bietet auf ca. 50 km² schroffe Berge, üppige Wälder und eine spannende Tierwelt. Hier entspringen mehrere Flüsse und Bäche, die als die Lebensadern der Krabi-Region gelten. Das Gebirge erreicht eine stattliche Höhe. Der Khao Phanom Bencha, der dem Naturschutzgebiet seinen Namen gibt, bietet mit 1397 Metern den höchsten Gipfel.

Das Wetter ist ganzjährig warm und ein wenig feucht. Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist die Zeit von Januar bis April. Die Regenzeit ist von Mai bis Dezember, dabei ist die Zeit von Juni bis Oktober besonders feucht.

Elephant Nature Park in Chiang Mai

Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.
Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.

Elefanten gehören zu den eindrucksvollsten Tieren in Thailand. Für Touristen gibt es viele Gelegenheiten mit ihnen in Kontakt zu kommen, beispielsweise in den Elefantencamps. Doch viele von diesen genießen einen schlechten Ruf, da die Tiere nicht artgerecht gehalten werden und nur möglichst viel Geld in die Kassen spülen sollen. Die Elefanten leiden auf unterschiedliche Weise, z.B. durch die stählernen Reitgestelle oder durch das stundenlange Stehen auf dem Beton, bei dem die sensiblen Tiere den Autoverkehr über ihre Füße spüren.

Einen ganz anderen Weg geht der Elephant Nature Park, der ca. 60 km von Chiang Mai entfernt liegt. Seit den 1990er-Jahren dient er als Schutzgebiet und Refugium für Elefanten.

Khun Wang Royal Project – Kirschblüten in Thailand

Vor ca. 30 Jahren besuchte König Bhumipol den Norden Thailands, um sich Gedanken darüber zu machen, wie die Lebensbedingungen dort verbessert werden könnten. Zu dieser Zeit gehörte die Region zu den wichtigsten Drogenanbaugebieten der Welt. Die Millionen von Mohnblumenblüten boten einen schaurig-schönen Anblick. So schlecht Opium für die Konsumenten ist, so wichtig war die “Cash Crop” für die ansässigen Bauern.  

Die Lösung des Königs war, den Drogenanbau zu verbieten und an deren Stelle 36 Projekte zu installieren, um die dortigen Lebensbedingungen zu fördern. Eines dieser Projekte befindet sich in Khun Wang, ca. 60 km südwestlich von Chiang Mai, am Doi-Inthanon-Nationalparks.

Borneo Sun Bear Conservation Center

Wikimedia Commons, Siew Te Wong, Thye Lim Tee, Lin May Chiew, BSBCC.
Wikimedia Commons, Siew Te Wong, Thye Lim Tee, Lin May Chiew, BSBCC.

Der Biologe Wong Siew Te erlebte während seines Studiums, unter welchen schlechten Bedingungen gefangene Malaienbären (sun bears) leben mussten. Er gründete in Sabah das Borneo Sun Bear Conservation Centre. Die Anlage steht im Sepilok-Kabili-Forstreservat in unmittelbarer Nachbarschaft zum Orang-Utan-Rehabilitation-Centre. 

Zur Zeit leben 44 gerettete Malaienbären auf dem Gelände. Besucher können in einem ausgewiesenen Areal die Bären beobachten. Das Conservation Centre versteht sich aber nicht als Zoo, denn der Tierschutz steht an erster Stelle.

Rauchverbot an einigen Stränden in Thailand

Hua Hin
Strand von Hua Hin

Folgende Strände sind betroffen:
Provinz Phuket (Patong); Surat Thani (Bo Phut auf Ko Samui); Krabi (Phra Ae und Khlong Dao auf Ko Lanta); Chon Buri (Bang Saen und PattayaTam Pang auf Ko Si Chang); Prachuap Khiri Khan (Hua Hin und Khao Takiap); Phetchaburi (Cha-am); Phang-nga (Ko Khai Nok und Ko Khai Nai auf Ko Yao); Songkhla (Chalatas); Pattani (Tha Wa Sukri); Rayong (Mae Phim); Chanthaburi (Laem Sing), und Chumphon (Sai Ri).

Yuthasak Supasorn von der Tourismusbehörde begründet das damit, dass die Strände zu den schönsten in Südostasien gehören und das auch so bleiben soll. Zuvor gab es Probleme, da die Zigaretten im Sand ausgedrückt wurden. Alleine am 2,5 km langen Patong Beach mussten 138.000 Zigarettenstummel entfernt werden.

Zerstörung durch Palmöl-Anbau

Palmöl-Plantage
Palmöl-Plantage und ein kleiner Rest an Regenwald in Sabah auf Borneo (Foto: Wikimedia Commons, T. R. Shankar Raman)

Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte die Ölpalme zunächst als Zierpflanze in die botanischen Gärten Asiens. Durch neue technische Entwicklungen wurde die industrielle Verarbeitung der Früchte möglich und die ersten Großplantagen entstanden 1911 in Indonesien und 1919 in Malaysia.

Was mit einzelnen, kleinen Plantagen begann, weitete sich im Verlaufe der Jahrzehnte enorm aus. Palmöl ist ein billiger und gut zu verarbeitender Rohstoff und so finden wir ihn heute überall: in Brot, Pizza, Schokolade, Margarine, in Kosmetik- und Reinigungsartikel. In den letzten Jahren wird Palmöl als Biokraftstoff eingesetzt, man sprach vom “Grünen Öl”. Doch die Klimabilanz der Ölpalme ist problematisch. Zwar ist sie ein nachwachsender Rohstoff, doch für die Monokultur-Plantagen werden große Flächen des tropischen Regenwalds gerodet.

Upcycling the Oceans – ein neues Umweltschutzprojekt in Thailand

In Thailand wird der Umweltschutz noch zu wenig beachtet. Daher ist das Upcycling-the-Oceans-Projekt, dass am 1. September 2017 gestartet ist, ein positives Signal der Tourismusbehörde TAT.

Die Eröffnungsfeier zu dieser Initiative fand auf der Insel Ko Samet statt. Thailand ist das erste asiatische Land, dass sich dieser weltweiten Aktion der Ecoalf Foundation angeschlossen hat. Das Ziel ist es nicht nur die Ozeane mit Hilfe der regionalen Fischer vom Müll zu befreien, sondern auch das herausgezogene Plastik zu recyclen. 

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Umweltschutz in Thailand

Elefant im Khao Yai Nationalpark
Elefant im Khao Yai Nationalpark

Wie in beinahe jedem Schwellenland hat der Umweltschutz in Thailand nicht die höchste Priorität.

Mit Abfall wird sorglos umgegangen. Der Müll wird oft da hinterlassen, wo er entsteht. Während die Straßen der Städte durch den Einsatz von Straßenfegern dennoch recht sauber erscheinen, kann sich an abgelegenen Orten der Unrat sammeln. Einige Thais nutzen das Meer als bequeme Müllkippe und entsorgen dort gleich größere Mengen, die auf der Wasseroberfläche Müllteppiche bilden. Die thailändische Regierung versucht, durch Gesetze mehr Ordnung zu schaffen. Nicht zuletzt für den Tourismus ist Sauberkeit ein wichtiges Thema.