Shwedagon-Pagode in Yangon (Myanmar)

Dem Mythos nach wurde die Shwedagon-Pagode zu Lebzeiten Buddhas vor ungefähr 2500 Jahren gebaut. Zwei Händler aus Okkalapa, dem heutigen Yangon, sollen Buddha kurz nach seiner Erleuchtung getroffen haben und schlossen sich ihm als Schüler an. Der Heilige gab ihnen acht seiner Haare, die sie mit zurück in ihre Heimat brachten. Dort bauten sie auf dem Singuttara-Hügel den allerersten buddhistischen Tempel, der als Schrein für die Haare diente.

Die Reliquien machten aus der Pagode einen Wallfahrtsort – nicht nur für Gläubige aus Myanmar, sondern aus ganz Asien.

UNESCO-Listen für Südostasien (Weltnaturerbe, Weltkulturerbe, Geopark)

Borbudur
Tempelanlage von Borobudur (Foto: Wikimedia Commons, Bennylin)
Indonesien
Naturerbe Nationalpark Komodo Der Nationalpark zum Schutz der Komodowarane.  1991
Naturerbe Nationalpark Ujung Kulon auf Java mit dem Vulkan Anak Krakatau Java  1991
Kulturerbe Buddhistische Tempelanlagen von Borobudur    1991
Kulturerbe Hindutempel von Prambanan    1991
Kulturerbe Paläontologische Stätte Sangiran Ausgrabungsstätte auf 48 km²  1996
Naturerbe Nationalpark Lorentz    1999
Naturerbe Nationalpark Gunung Leuser, Nationalpark Kerinci-Seblat und Nationalpark Barisan Selatan  Regenwälder von Sumatra  2004
Kulturerbe Das Subak-System als Manifestation der Tri Hita Karana-Philosophie  Bali  2012

Khao Phanom Bencha Nationalpark (Thailand)

Der Khao-Phanom-Bencha-Nationalpark bietet auf ca. 50 km² schroffe Berge, üppige Wälder und eine spannende Tierwelt. Hier entspringen mehrere Flüsse und Bäche, die als die Lebensadern der Krabi-Region gelten. Das Gebirge erreicht eine stattliche Höhe. Der Khao Phanom Bencha, der dem Naturschutzgebiet seinen Namen gibt, bietet mit 1397 Metern den höchsten Gipfel.

Das Wetter ist ganzjährig warm und ein wenig feucht. Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist die Zeit von Januar bis April. Die Regenzeit ist von Mai bis Dezember, dabei ist die Zeit von Juni bis Oktober besonders feucht.

Khao Sam Roi Yot Nationalpark (Thailand)

Der fast 100 km² große Nationalpark liegt in der Nähe der Urlaubsregion Hua Hin. Der Park vereint mehrere Landschaftstypen. Auf der einen Seite findet sich hunderte zerklüftete Kalksteinhügel, die bis zu 600 Meter hoch sind. Auf der anderen Seite liegt die Süßwassermarschlandschaft.

Die Strandwälder bestehen aus sommergrünen Bäumen und Mangroven. Im Marschland wachsen unter anderem Burma-Schilf, Riesenelefantenohr, Hühnerhirse und vor allem die schöne Indische Lotusblüte, mit ihren bis zu 13 cm langen Blütenblätern.

Durch seine vielfältige Landschaft ist der Park Lebensraum einer ebenso diversen Tierwelt. Vor allem die Vögelwelt ist interessant, da hier beinahe 300 Arten leben. Darunter sind der Purpurreiher, Schnepfen, Schlammläufer, Purpurhühner, Wanderfalken, Seeadler und Spechte.

Nakhon Phanom – die Stadt der Berge (Thailand)

Nakhon Phanom ist bei Touristen relativ unbekannt, hat aber einiges zu bieten. Sehenswürdigkeiten sind der Wat Phra That Phanom, der im regionalen Stil gebaut wurde und einer der wichtigsten Tempel im Isan ist, das “Provincal Governor’s Residence Museum” mit seiner imposanten neo-kolonialen Architektur und die “Mekong Underwater World”, in denen Besucher etwas über das Leben im Wasser und das Ökosystem Fluss erfahren.

Einmal im Jahr, im Oktober, findet zum Ende der buddhistischen Festes Ok Phansa das “Lai Ruea Fai “-Fest statt. “Lai Ruea Fai” bedeutet “erleuchtete Boote” und der Name ist Programm: Auf dem Mekong findet eine große Boot-Prozession statt. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist ein abendliches Feuerwerk.

Zip Lining in Laos und Thailand: “The Gibbon Experience” und “Flight of the Gibbon”

Gibbon in Chiang Mai (Foto: Wikimedia Commons, Ladislav Kral)

Am Grenzübergang von Thailand nach Laos, im Nam Kan National Park bei Huay Xai, finden abenteuerlustige Reisende eine bekannte Sehenswürdigkeit: “The Gibbon Experience”. Insgesamt 15 km Zip Lines, also Stahlseile an denen man hoch über der Erde entlanggleitet, sind durch den Dschungel gespannt und führen auf malerische Baumhäuser in bis zu 40 Metern Höhe, auf denen übernachtet werden kann.  

Es gibt 3 verschiedene Touren zur Auswahl: die 2tägige Express Tour, die 3tägige Wasserfalltour und die 3tägige klassische Tour. Auf der letzten ist die Chance am besten, die namensgebenden Gibbons zu beobachten.

Ubon Ratchathani – Die königliche Stadt der Lotusblüte (Thailand)

Wat Tham Heo Sin Chai Haewsindhuchai Cave

Wer einen Urlaub abseits der Touristenströme sucht, der wird in Ubon Ratchathani fündig. Der Name heißt übersetzt soviel wie “königliche Stadt der Lotusblüte”. In der Siedlung leben ungefähr 100.000 Einwohner und sie gehört damit zu den “4 großen Städten des Isan”. Sie liegt in der gleichnamigen Provinz, die die zweitgrößte Thailands ist.

 

Das sind einige kulturelle Sehenswürdigkeiten:

 Wat Thung Si Muang
Wat Thung Si Muang (Foto: Wikimedia Commons, Ddalbiez)

Im berühmten Wat Thung Si Muang werden buddhistische Schriften in einem hölzernen “Ho Trai” inmitten eines idyllischen Teiches aufbewahrt. Die Wände der klösterlichen Hallen werden durch Wandmalereien verziert, die Szenen aus dem Leben Buddhas aber auch der einfachen Leute darstellen.

Khao Yai Nationalpark

Khao Yai Nationalpark

Khao Yai Nationalpark1962 wurde der Khao Yai als erster Nationalpark Thailands gegründet. Das 2165 km² große Gebiet liegt in den Verwaltungsdistrikten Nakhon Nayok, Prachin Buri, Nakhon Ratchasima und Saraburi. Die Landschaft ist bergig und hügelig und erreicht am Khao Rom 1351 Meter Höhe.

Die Temperatur ist ganzjährig bei ca. 23 Grad. In größeren Höhen kann es allerdings über Nacht kalt werden.

Archäologischer Park “Phi Mai”

Ein wenig abseits der gewöhnlichen Touristenzentren befindet sich der archäologische Park von Phi Mai. Dort lassen sich die Überreste der alten Stadt Vimayapura besichtigen – eine Gründung der Khmer aus dem 11. Jahrhundert. 

Wer bereits in Angkor war, wird die markante Architektur der Bauwerke wiedererkennen. Die Anlage ist ungleich kleiner, doch ist sie für gewöhnlich nicht so überlaufen, wie der berühmte Tempelkomplex in Kambodscha. So kann man mit ein wenig Glück völlig ungestört die idyllische Atmosphäre genießen.

Elephant Nature Park in Chiang Mai

Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.
Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.

Elefanten gehören zu den eindrucksvollsten Tieren in Thailand. Für Touristen gibt es viele Gelegenheiten mit ihnen in Kontakt zu kommen, beispielsweise in den Elefantencamps. Doch viele von diesen genießen einen schlechten Ruf, da die Tiere nicht artgerecht gehalten werden und nur möglichst viel Geld in die Kassen spülen sollen. Die Elefanten leiden auf unterschiedliche Weise, z.B. durch die stählernen Reitgestelle oder durch das stundenlange Stehen auf dem Beton, bei dem die sensiblen Tiere den Autoverkehr über ihre Füße spüren.

Einen ganz anderen Weg geht der Elephant Nature Park, der ca. 60 km von Chiang Mai entfernt liegt. Seit den 1990er-Jahren dient er als Schutzgebiet und Refugium für Elefanten.