Reiseziele in Thailand: Krabi und Ao Nang

Die Region Krabi lockt vor allem naturbegeisterte Touristen mit schönen Stränden, den Kalksteinfelsen und großflächigen Wäldern. 

In der Provinzhauptstadt Krabi-Town leben ca. 30.000 Menschen. Die Stadt hat mehrere touristische Straßenzüge und verfügt über einen großen Nachtmarkt. Wer Street Food mag, der wird direkt am Fluss fündig. Bei Abenddämmerung werden die Stände aufgebaut und bieten den Touristen eine reichhaltige Auswahl.

Krabi selbst hat keine schönen Strände. Daher zieht es viele Reisende direkt nach Ao Nang, das nur wenige Kilometer nördlich von Krabi liegt. Der Ort ist komplett touristisch erschlossen. Der schönste Teil des Strandes, in der Nähe des Restaurants “The Last Fisherman”, ist zumeist gut besucht. Wer es ruhiger mag findet im Norden einsame Stellen – allerdings ist die Gegend nicht so feinsandig und sauber. Mit dem Kajak lässt sich auch in Richtung Süden der eine oder andere stille, kleine Strandabschnitt finden.

Von Krabi oder Ao Nang lassen sich hervorragend Ausflüge unternehmen. Beliebt sind Bootsfahrten zu den umliegenden Inseln, sei es als Halbtagsausflug, wie z.B. bei der  4-Island-Tour, oder als längerer Aufenthalt, beispielsweise auf Koh Phi Phi. Letzteres ist allerdings nur etwas für Leute, die sich nicht vom Massentourismus abschrecken lassen.

Viele Longtail-Boote fahren zum Railay Beach. Neben den idyllischen Sandstränden sind dort die Kalksteinfelsen eine besondere Attraktion. Das Areal kann gut zu Fuß erkundet werden. Ein Treckingpfad führt die Berge hinauf zur Princess Lagoon. Allerdings sind einige Passagen dort, vor allem bei schlechten Wetterverhältnissen, nur für fitte Reisende geeignet.

Wer es noch sportlicher mag, ist am Railay Beach und dem benachbarten Tonsai Beach bestens aufgehoben. Die steilen Kalksteinfelsen bieten Kletterern eine Vielzahl an unterschiedlichen Herausforderungen. Eine genaue Beschreibung findet ihr in diesem Artikel des Bergzeit-Magazins. Neben Hinweisen zu den einzelnen Sektoren und Routen sind dort auch die Schwierigkeitsgrade aufgeführt.

Klettern an den Kalksteinfelsen
Die Kalksteinfelsen eignen sich gut zum Klettern.

Natürlich spielt auch der Wassersport in der Region Krabi eine wichtige Rolle. Die Auswahl ist vielfältig, ob Schwimmen, Kajak fahren oder Schnorcheln. Doch auch das Land lockt mit sportlichen Aktivitäten. Wanderer und Fahrradfahrer finden schöne Strecken. Leider ist in den letzten Jahren die Anzahl der Fahrradverleiher zurück gegangen.

Ao Nang bietet Fitnessstudios in klein und groß, Yoga-Schulen und ein Muay Thai Camp. Wer den Urlaub nutzen möchte, um ein wenig Thai zu lernen, kann zur Sprachschule gehen.

Nur wenige Kilometer von Krabi entfernt, befindet sich der Khao Phanom Bencha Nationalpark mit seinen Wasserfällen. Hier lassen sich einige exotische Tiere, wie das Wandelnde Blatt sehen.

Das kulturelle Highlight ist der Tiger Cave Tempel. Mehr als 1200 Stufen führen den Berg hinauf, oben erwartet einen ein buddhistischer Tempel und eine wunderbare Aussicht. Da es mittags sehr heiß werden kann, empfiehlt sich ein Ausflug am frühen Morgen.

Shwedagon-Pagode in Yangon (Myanmar)

Dem Mythos nach wurde die Shwedagon-Pagode zu Lebzeiten Buddhas vor ungefähr 2500 Jahren gebaut. Zwei Händler aus Okkalapa, dem heutigen Yangon, sollen Buddha kurz nach seiner Erleuchtung getroffen haben und schlossen sich ihm als Schüler an. Der Heilige gab ihnen acht seiner Haare, die sie mit zurück in ihre Heimat brachten. Dort bauten sie auf dem Singuttara-Hügel den allerersten buddhistischen Tempel, der als Schrein für die Haare diente.

Die Reliquien machten aus der Pagode einen Wallfahrtsort – nicht nur für Gläubige aus Myanmar, sondern aus ganz Asien.

Für diese Legende gibt es allerdings keine historischen Beweise. Viele Archäologen vermuten, dass die Grundsteinlegung der Shwedagon-Pagode zwischen dem 6. und dem 10. Jahrhundert erfolgte. Als gesichert gilt, dass König Anawrahta von Bagan die Anlage im 11. Jahrhundert gesehen hat.

Im Verlaufe der Jahrhunderte wurde die Stätte mehrmals renoviert und ausgebaut. Im 15. Jahrhundert spendete die Königin Shin Saw Pu ihr Körpergewicht von 40 kg in Blattgold zur Verzierung der Pagode. Ihr Nachfolger König Dhammazedi gab sogar sein vierfaches Körpergewicht in Gold.

Zusätzlich stiftete er eine gigantische Glocke von 30 Tonnen Gewicht. Doch rund hundert Jahre später wurde sie vom portugiesischen Abenteurer Filipe de Brito e Nicote geraubt und versank beim Transport im Yangon-Fluss. In den 1990er Jahren suchte die Militärregierung mit Hilfe französischer Experten nach der Glocke, fand aber keine Spur.

König Singhu von Ava spendete eine ähnlich massive Glocke, von 23 Tonnen Gewicht. Wieder versuchten Europäer sie zu entwenden und wieder versank sie im Fluss. Doch dieses Mal konnte sie gerettet werden.

 
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Khao Phanom Bencha Nationalpark (Thailand)

Der Khao-Phanom-Bencha-Nationalpark bietet auf ca. 50 km² schroffe Berge, üppige Wälder und eine spannende Tierwelt. Hier entspringen mehrere Flüsse und Bäche, die als die Lebensadern der Krabi-Region gelten. Das Gebirge erreicht eine stattliche Höhe. Der Khao Phanom Bencha, der dem Naturschutzgebiet seinen Namen gibt, bietet mit 1397 Metern den höchsten Gipfel.

Das Wetter ist ganzjährig warm und ein wenig feucht. Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist die Zeit von Januar bis April. Die Regenzeit ist von Mai bis Dezember, dabei ist die Zeit von Juni bis Oktober besonders feucht.

Pflanzenfreunde finden dort die gefährdeten Arten Hopea odorata und Dipterocarpus alatus, den dekorativen Bäumen der Spezies Lagerstroemia calyculata, Merbau, Magnolien (Champaka) und Calamus-Palmen (Rattanpalmen).

Die Tierwelt hat besonders viel zu bieten. U.a. Wildschweine, Panther, Leoparden, Asiatische Schwarzbären, Hirschferkel, Altweltaffen wie der Langur, Gibbons, Makkaken, Eichhörnchen, Zibetkatzen und Plumplori. Zu den Vogelarten gehören verschiedene Nashorn-Vogel-Spezies, Zwergohreule und Haubenadler.

Huai-To-Wasserfall
Huai-To-Wasserfall

Bei Besuchern besonders beliebt sind die Wasserfälle des Parks. Der eindrucksvollste ist der Huai To Wasserfall, der ca. 500 Meter vom Parkeingang entfernt ist. Insgesamt führt er über 11 Stufen, von der die höchste es auf 80 Meter bringt.

Der 3stufige Huai Sakhe Wasserfall ist ca. 1,2 km vom Eingang entfernt. Er ist nicht so eindrucksvoll und die Wege dort hin sind teilweise zugewachsen. Wer es ruhig mag, könnte dort richtig sein, da sich nur wenig Leute dorthin verirren.

Insgesamt 3 km vom Eingang entfernt sind die Khao-Phueng-Höhlen. Insgesamt fünf unterschiedlich geformte Höhlen warten dort auf Entdeckung.

Wer auf den Gipfel des Khao Phanom Bencha steigen möchte, dem sei ein ortskundiger Führer dringend empfohlen, da der Weg durch den dichten Regenwald führt.

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Zip Lining in Laos und Thailand: “The Gibbon Experience” und “Flight of the Gibbon”

Gibbon in Chiang Mai (Foto: Wikimedia Commons, Ladislav Kral)

Am Grenzübergang von Thailand nach Laos, im Nam Kan National Park bei Huay Xai, finden abenteuerlustige Reisende eine bekannte Sehenswürdigkeit: “The Gibbon Experience”. Insgesamt 15 km Zip Lines, also Stahlseile an denen man hoch über der Erde entlanggleitet, sind durch den Dschungel gespannt und führen auf malerische Baumhäuser in bis zu 40 Metern Höhe, auf denen übernachtet werden kann.  

Es gibt 3 verschiedene Touren zur Auswahl: die 2tägige Express Tour, die 3tägige Wasserfalltour und die 3tägige klassische Tour. Auf der letzten ist die Chance am besten, die namensgebenden Gibbons zu beobachten.

Die Preise sind für südostasiatische Verhältnisse sehr hoch. Die 3-Tages-Touren liegen ungefähr bei 250 bis 300 Euro. Allerdings betont das Projekt, dass das Geld nachhaltig eingesetzt wird und sowohl der Natur als auch den Einheimischen zu Gute kommt.

Im März 2017 gab es im 21. Betriebsjahr der Anlage einen tödlichen Unfall. Der Unfallbericht wurde auf der Seite des Anbieters veröffentlicht.

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Zip-Lining
Gibbons Experience in Chiang Mai

In Chiang Mai wurde ein ähnliches Projekt auf die Beine gestellt: “Flight of the Gibbon”. Der Anbieter weist darauf hin, dass er besonderen Wert auf Sicherheit legt. Die Zip-Line-Tour ist als Tagestour ausgelegt und kann, auf Wunsch, mit anderen Aktivitäten, wie Klettern, Kanu fahren, Rafting kombiniert werden. Übernachtungen werden je nach Tour im Hotel oder als Home Stay in einem traditionellen Dorf angeboten. Die Zip-Lines sind bis zu mehreren hundert Metern lang.

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Titelbild: Gibbon in Chiang Mai (Foto: Wikimedia Commons, Ladislav Kral)

 


Der archäologische Park von Bagan

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Das Gebiet rund um Bagan ist seit dem 5. Jahrhundert v. u. Z. durchgehend besiedelt worden. Die neuere Forschung geht davon aus, dass es von dieser frühen Phase bis hin zur Blütezeit keine großen gesellschaftlichen Umbrüche gab. Der Wandel war gering und kontinuierlich und richtete sich nach den politischen und religiösen Autoritäten.Eine genaue Rekonstruktion des Aufstiegs von Bagan ist schwierig. Einheimische Quellen berichten vom Bau der Stadtmauer im 9. Jahrhundert. Die eigentliche Reichsbildung vollzog sich ca. 200 Jahre später. 1287 erobern die Mongolen die Stadt und beendeten Bagans große Zeit. Mehr zur Geschichte finden Sie hier.

Nach dem Erdbeben von 1975, bei dem viele Pagoden und Tempel beschädigt wurden, katalogisierte die UNESCO sämtliche Bauwerke in der Region:*

Bauperiode Kleine Bauwerke Mittlere Bauwerke Große Bauwerke  Sehr große Bauwerke 
11. Jhdt. 20 10 11 3
12. Jhdt. 121 54 25 9
13. Jhdt. 1552 442 75 9
14. Jhdt. 209 46 14 2

Die ungeheure Anzahl an Bauten benötigte ebenso eine immense Menge an Baustoffen – vor allem Ziegeln. Da der Transport über große Strecken aufwendig und teuer war, wurden die benötigten Materialien vor allem in den umliegenden Dörfern produziert.

Bagan

Die verwendeten Ziegelsteine haben sich im Laufe der Zeit geändert. In der frühen Phase wurden große Ziegel genutzt; beispielsweise finden sich in einer Pagode in Mandalay aus dem 12. Jahrhundert riesige Ziegeln mit einer Abmessung von 53 x 35 cm. Nachfolgend wurden deutlich kleinere Steine bevorzugt.  

Nicht nur die Dimensionen der Ziegel änderten sich, auch die Verzierungen. Seit den ersten Mauerbauten der Mon und Pyu wurden Ziegeln mit speziellen Mustern versehen, die mit den Fingern gezogen wurden. Durch diese Tradition konnte die Herkunft der Ziegeln nachverfolgt werden. Ab dem 13. Jahrhundert geriet dieser Brauch in Vergessenheit.

Bagan2

Zurück in die Neuzeit: Nach dem Militär-Coup 1988 versuchte die Militär-Junta mit aller Gewalt den Tourismus anzukurbeln. Im ganzen Land wurden Menschen, die auf historischen Flächen lebten, zwangsumgesiedelt. Insgesamt 200.000 Einwohner waren betroffen. Viele Bewohner Alt-Bagans mussten ihr zu Hause verlassen, damit Hotel- und Golfanlagen gebaut werden konnten. Sie zogen in die Satellitenstädte, wie Neu-Bagan. Viele der Umgesiedelten arbeiteten zuvor in den alten Tempeln und pflegten sie. Manch einer von ihnen führte seine Herkunft auf die Tempelsklaven des 11. Jahrhunderts zurück – die Zwangsumsiedlung traf sie hart.

2002 nahm die UNESCO Bagan in die Liste der Anwärter zum Weltkultur-Erbe auf.

Bagan

Ein paar ausgewählte Bauwerke

Ananda-Tempel (1090-1105 erbaut)

Ananda Phaya
Foto: Wikimedia Commons, Ralf-André Lettau

König Kyanzittha wurde von indischen Mönchen zum Bau inspiriert, die ihm vom Einsiedlerleben in einer Höhle im Himalaya berichteten.Der Tempel soll sowohl einen Eindruck von diesem Höhlenerlebnis bieten, als auch die unendliche Weisheit Buddhas widerspiegeln.

An einem Vollmond-Tag im Januar findet das Ananda-Festival statt. Marktstände und Theateraufführungen locken Einheimische und Touristen an.

Bupaya-Pagode (erbaut um 850)

Bupaya
Foto: Wikimedia Commons, Gerd Eichmann

Die Datierung der Bupaya-Pagode ist umstritten, doch die meisten Forscher geben das 9. Jahrhundert an. Zur gleichen Zeit wurde die Stadtmauer erbaut.Der Name „Bupaya“ leitet sich von der Form ab und kann mit „Kürbis-Pagode“ übersetzt werden. Besonders beliebt ist der Ort zum Sonnenuntergang.

Dhammayangyi-Tempel (erbaut um 1165)

Dhammayangyi

Wahrscheinlich wurde der Tempel vom grausamen König Narathu erbaut. Er ließ Vater und Bruder ersticken und seine indische Gemahlin wegen hinduistischer Rituale hinrichten.

Das Bauwerk ist besonders solide gebaut, da Narathu der Legende nach seinen Arbeitern mit dem Tod drohte, wenn er eine Nadel durch das Mauerwerk stoßen könnte.

Gawdawpalin-Tempel (erbaut im 12. Jahrhundert)

 Gawdawpalin

Der Tempel ist der zweitgrößte in Bagan. Der Name bedeutet soviel wie „Thron der Ehrerbietung“. Einer Legende nach verärgerte König Sithu II. mit dem Bau des „Sulamani-Guphaya-Tempel“, der viele Nöte verursachte, den Mönch Panthagu Mahathe. Der Geistliche ging aus Protest nach Sri Lanka. Sithu überzeugte ihn zurückzukehren und baute ihm den Tempel.

Htilominlo-Tempel (1211 gebaut)

Htilominlo

Der Tempel wurde von König Nandaungmya errichtet, dem letzten großen Tempelbauer Bagans.

Ursprünglich war das Bauwerk mit weißem Stuck bedeckt – an einigen Stellen sind noch kunstvolle Reste davon zu finden.

Mahabodhi-Paya (erbaut in der 1. Hälfte des 13. Jhdt.)

Mahabodhi-Paya
Foto: Wikimedia Commons, Stefan Fussan

König Nandaungmya baute einen gleichnamigen Tempel aus Bodhgaya (Indien) nach. Mahabodhi bedeutet „Großes Erwachen“. Der originale Tempel steht an dem Ort, an dem Buddha im sechsten Jahrhundert v. u. Z. seine erste Erleuchtung erlebte. Hinter dem Tempel steht der berühmte Mahabodhi-Baum unter dem Buddha dabei saß.  Am Tempel finden sich ca. 450 Buddha-Bildnisse.

Mingalazedi-Tempel (erbaut im 13. Jahrhundert)

Mingalazedi
Foto: Wikimedia Commons, Magnus Manske

Der Mingalazedi-Tempel wurde von König Narathihapati in der Endphase des Bagan-Reiches gebaut; gerade ein Jahrzehnt vor dem Einfall der Mongolen im Jahre 1287 wurde er fertiggestellt.Die Kunstfertigkeit war auch in dieser Zeit hoch. Der Tempel ist der einzige aus dem 13. Jahrhundert, der über ein volles Set Jakata-Reliefs verfügt. Diese Darstellung waren äußerst teuer und wurden zuletzt im 1196 erbauten Dhammayazika verwendet.

Shwegugyi-Tempel (erbaut 1131)

Shwegugy

Der Tempel wurde von König Sithu I. in nur 7 ½  Monaten gebaut und markiert den Übergang zu einem neuen, leichteren Stil; vergleichbar mit dem Übergang von der romanischen zur gotischen Architektur in Europa.

Beim Bau wurde Wert auf detailreiche Verzierungen gelegt. Es finden sich feine Stuckarbeiten und geschnitzte Holztüren.

Shwezigon-Pagode (erbaut im späten 11. Jahrhundert)

Shwezigon
Foto: Orkun Aldirmaz

Die Shwezigon-Pagode gilt als eine der wichtigsten religiösen Stätten Myanmars. Buddhistische Pilger kommen aus dem ganzen Land, um an der Pagode zu verweilen. Sie liegt nicht direkt bei den anderen Tempelanlagen, sondern im Ort Nyaung U.

Die Anlage wurde von König Anawrahta angelegt, der als ein großer Bauherr galt und Mitte des 11. Jahrhunderts zum Theravada-Buddhismus konvertierte. Er gelangte in den Besitz verschiedener Buddha-Reliquien, wie eines Stirnknochen und einem Smaragd-Bildnis. Die Pagode diente als Schrein für diese Heiligtümer. Der Legende nach wurde der Ort des Schreines von einem weißen Elefanten ausgewählt.

Shwesandaw-Pagode (erbaut 1057)

Shwesandaw
Foto: Wikimedia Commons, Jasoneppink

König Anawrahta ließ die Shwesandaw-Pagode erbauen. Sie besteht aus fünf übereinanderliegenden Terrassen. Auf der obersten steht eine glockenförmige Stupa.Auf der Westseite der zweiten Terrasse befindet sich ein Loch. Räuber gruben es, um in die Zentralkammer einzudringen, in der Reliquien und Schätze lagerten.

Sulamani-Guphaya-Tempel (erbaut 1183)

Sulamani-Guphaya-Tempel
Foto: Wikimedia Commons, Gerd Eichmann

Der Name des Tempels bedeutet „Kronjuwel“ oder „kleiner Rubin“.Die heilige Stätte wurde von König Sithu II. errichtet und gilt als eines der ersten und wichtigsten Bauwerke der Spätphase Bagans.

Wahrscheinlich ließ der Herrscher den Tempel als Buße für eine seiner vielen Verfehlungen errichten.

Thatbyinnyu-Phaya-Tempel (erbaut 1144)

 Thatbyinnyu

Der Tempel wurde von Alaungsithu (auch Sithu I. genannt) erbaut. Das Erdbeben von 1975 beschädigte das Bauwerk stark. In den nachfolgenden vier Jahren wurde der Tempel restauriert.

Mehr als ein Jahrzehnt später wurde die Struktur des Gebäudes weiter gestärkt.

‘Modifizierte Inventurdaten des archäologischen Parks in Bagan (UNESCO)

”Hinweis: Den Artikel hatte ich zuerst in einem anderen Blog von mir veröffentlicht. Hier wird er aber mehr Leser finden.

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