Sizilianische Ureinwohner

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Nekropole bei Pantalica
Nekropole bei Pantalica

Bevor die Griechen im 8. Jahrhundert v.u.Z. Sizilien besiedelten, teilten sich drei kleine Völker die Insel. Grob gesagt: Im Westen siedelten die Elymer, im Osten die Sikuler und dazwischen die Sikaner.

Allerdings streitet die Gelehrtenwelt darüber, wie diese Verteilung im Detail aussah.

Über ihre traditionelle Lebensweise lässt sich nicht viel sagen. Es gibt keine schriftlichen Quellen aus der vorgriechischen Zeit.

Mit den Griechen erhält dann die Geschichtsschreibung Einzug; allerdings berichtet diese einseitig. Die drei großen Historiker Thukydides, Herodot und Strabon möchten die griechische Besiedlung für griechische Leser erzählen.

Wandmalereien in der Chauvet-Höhle

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Chauvet-Hoehle
Tiermalereien in der Chauvet-Höhle (Foto: Wikimedia Commons, Thomas T.)

In der Chauvet-Höhle in Südfrankreich finden sich Wandmalereien, die mit zu den ältesten der Welt gehören. Sie stammen von den Jäger- und Sammlerkulturen der Eiszeit und sind bis zu 36.000 Jahre alt.

Die Bilder selber faszinieren nicht nur wegen ihres Detailreichtum, sondern auch wegen ihrer Motive: Es finden sich nicht nur Zeichnungen von gewöhnlichen Tieren der damaligen europäischen Steppe, wie z.B. Pferde, sondern auch Abbildungen von Hyänen und Löwen, die kein alltäglicher Anblick für die Menschen der damaligen Zeit gewesen sein sollten. Aufmerksamkeit verdienen auch die Zeichnungen der heute ausgestorbenen Wollnashörner.