Ros Sereysothea – das tragische Leben eines kambodschanischen Musikstars

Der Vietnam-Krieg führte viele amerikanische Soldaten nach Südostasien. Ende der 1960er-Jahre betrug ihre Truppenstärke mehr als 500.000 Mann. Mit ihnen kam die amerikanische Infrastruktur und Lebensweise in die Region. Die Radiosender der US-Armee spielten die Hits ihrer Zeit und wurden nicht nur von Soldaten, sondern auch von der einheimischen Bevölkerung gehört. So gelangte der Rock’n’Roll nach Kambodscha. Einheimische Musiker mischten die neuen Einflüsse mit der klassischen Musik und heraus kam eine eigenwillige, unverkennbare Mischung.

Streubomben auf Laos

COPE
Eingang zum COPE-Visitor-Centre

Im Krieg zwischen Vietnam und den USA nutzen die Vietkong die laotischen Grenzgebiete als Rückzugsort. Die Amerikaner bombardierten daraufhin das neutrale Laos mit unzähligen Bomben. Besonders grausam war die eingesetzte Waffengattung: die Streubombe (cluster bomb), die bis heute für Todesopfer und Verstümmelungen sorgt.

Jede abgeworfene Bombe besteht aus vielen kleinen Bomben, Sub-Munition oder Bombies genannt. Bei den 580.000 Angriffen auf Laos zwischen 1964 und 1973 trafen das Land 270 Millionen Sub-Munitionen. Beim Abwurf explodieren ca. 30% der eingesetzten Munition nicht. Das bedeutet, dass ca. 80.000.000 gefährliche Sprengkörper in der Landschaft verteilt wurden.

Portable War Memorial im Museum Ludwig in Köln

Dies ist ein alter Artikel aus dem Vorgänger-Blog!

Portable War Memorial
Portable War Memorial

Die Ausstellung des Museums Ludwig wurde zum Großteil vom Ehepaar Ludwig gestiftet und widmet sich der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Es wird ein umfangreicher Überblick über die verschiedenen Stile dieser Epoche geboten. Es finden sich Werke zum Expressionismus, zur russischen Avantgarde, zum Kubismus, Dadaismus und zur Pop Art. Die ausgestellten Künstler sind weltbekannt: beispielsweise Pablo Picasso, Andy Warhol und Roy Lichtenstein.

Neben den Gemälden und Drucken finden sich Plastiken im Museum. Zu Zeiten des Vietnamkrieges, 1968, schuf der amerikanische Künstler Edward Kienholz eine eindrucksvolle Antikriegsskulptur: das „Portable War Memorial“.