Feiertage in Thailand 2018

Datum Wochentag Name Hinweis
1.1. Montag Neujahr Nationaler Feiertag
13.1. Samstag Nationaler Kindertag  
16.1. Dienstag Tag des Lehrers  
14.2. Mittwoch Valentinstag   
16.2.-18.2. Freitag-Sonntag Chinesisches Neujahr  
1.3. Donnerstag Magha Puja  Nationaler Feiertag
6.4. Freitag Chakri-Gedenktag Nationaler Feiertag 
13.4.-15.4. Freitag-Sonntag Songkran (Ausweichtermine* am 16.4. und 17.4.) Nationaler Feiertag 
1.5. Dienstag Tag der Arbeit Nationaler Feiertag 
10.5. Donnerstag Königliche Zeremonie des ersten Pflügens (Beginn der Reisanbau-Saison) Nationaler Feiertag 
29.5. Dienstag Visakha Puja Nationaler Feiertag 

“Hinduismus” – ein junger Begriff für viele, alte Glaubensrichtungen

Hindutempel in Kuala Lumpur

Erst in der Kolonialzeit im 19. Jahrhundert wurde der Begriff “Hinduismus” geprägt. Die englische East India Company, die in Bengalen tätig war, fasste unter Hinduismus die Religionen der Inder zusammen. Vielleicht bemerkten die Europäer gar nicht, dass es viele verschiedene Glaubensrichtungen im Land gab. Dazu mag beigetragen haben, dass die Anhänger der verschiedenen Sekten friedlich miteinander lebten, was zu dieser Zeit in Europa schwer vorstellbar war.

Khao Phansa und Ok Phansa

Khao Phansa ist ein buddhistischer Feiertag und heißt übersetzt soviel wie “in die Regenzeit eintreten”. Während der drei Monate dauernden Regenzeit wird das buddhistische Fastenfest abgehalten. Mönche bleiben in dieser Zeit an einem Ort – normalerweise in einem Kloster oder Tempel – und gehen dort ihren Pflichten nach. Der Legende nach wurde diese Regel von Buddha selbst angeordnet. Er reagierte damit auf die Klagen von Reisbauern, deren ersten, zarten Pflänzchen von den umherwandernden Mönchen zertreten wurden.

Loy Krathong und Yi Peng

Loy Krathong in Chiang Mai
Loy Krathong in Chiang Mai (Foto: Wikimedia Commons, John Shedrick)

Loy Krathong bedeutet übersetzt soviel wie “schwimmendes (oder schwebendes) Floß” und weist damit auf den Hauptakt des Festes hin.

In der Vollmondnacht des 12. Mondmonats versammeln sich die Thailänder bei Einbruch der Dunkelheit an den Ufern der Flüsse, Kanäle und Teiche des Landes. Sie haben kleine Schiffchen aus Palmen- oder Bananenblättern mitgebracht, die mit Räucherstäbchen, Kerzen, Münzen oder persönlichen Gegenständen bestückt sind. Mit einem Stoß werden sie auf der Wasserfläche in Bewegung gesetzt und erleuchten zusammen mit vielen anderen Krathongs die Nacht.

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Feiertage in Thailand 2017

Datum Wochentag Name Hinweis
1.1. Sonntag Neujahr (Ausweichtermin* am 2.1.) Nationaler Feiertag
14.1. Samstag Nationaler Kindertag  
16.1. Montag Tag des Lehrers  
28.1.-30.1. Samstag-Montag Chinesisches Neujahr  
11.2. Samstag Magha Puja Nationaler Feiertag 
14.2. Dienstag Valentinstag  
6.4. Donnerstag Chakri-Gedenktag Nationaler Feiertag 
13.4.-15.4. Donnerstag-Samstag Songkran (Ausweichtermin* am 17.4.) Nationaler Feiertag 
1.5. Montag Tag der Arbeit Nationaler Feiertag 
10.5. Mittwoch Visakha Puja Nationaler Feiertag 
11.5. Donnerstag Königliche Zeremonie des 1. Pflügens (Beginn der Reisanbau-Saison) Nationaler Feiertag 

Magha Puja – das Zusammentreffen der Mönche

Wat Khung Taphao
Feier im Wat Kung Taphao in Uttaradit (Foto: Wikimedia Commons, Tevaprapas)

Magha Puja ist ein nationaler Feiertag in Thailand und in einigen anderen Ländern Südostasiens. Der Name stammt aus der altindischen Sprache Pali und setzt sich aus “Magha” (dem 3. Monat nach dem Mondkalender) und “Puja” (“verehren”) zusammen und deutet damit an, dass am Vollmondtag des dritten Monats Buddha geehrt werden soll. 

Das Fest soll an ein besonderes Ereignis im Leben des Buddha erinnern. 1250 seiner Schüler hatten einer spontane Eingebung folgend ihrem Meister einen Besuch abgestattet. Vor dieser großen Gefolgschaft hielt Buddha die sogenannten Patimokkha-Ermahnungen. Er wies die Gläubigen an dem Pfad der Tugen zu folgen. Sie sollten nicht schlecht über andere sprechen, niemanden verletzten und hassen, beim Essen gemäßigt, nicht selbstgefällig, geduldig und zurückhaltend sein und die Einsamkeit suchen. Leidenschaften und Begierden sollen erlöschen.

Batik – eine indonesische Kunst

Batikmotiv aus Yogyakarta
Batikmotiv aus Yogyakarta (Foto: Wikimedia Commons, Thomas Bergholz)

Die buntgemusterten Batik-Hemden haben es in die Läden in aller Welt geschafft. Dahinter steht eine indonesische Kunstform, die auf ein spezielles Färbeverfahren beruht. Das javanische Wort “mbatik” bedeutet soviel wie “mit Wachs schreiben” – und das ist das Geheimnis der Muster.

Traditionell arbeiten mehrere Frauengenerationen einer Familie zusammen in einer Werkstatt. Mit dem “canting”, einem füllerähnlichen Instrument, das mit Wachs befüllt ist, wird auf Stoffbahnen ein Muster eingezeichnet. Beim anschließenden Färben bleiben diese Stellen dadurch frei und behalten die ursprüngliche Farbe des Stoffes. Danach kann das Wachs ausgekocht werden. Je nach Muster wird dieser Vorgang öfters wiederholt.

Ros Sereysothea – das tragische Leben eines kambodschanischen Musikstars

Der Vietnam-Krieg führte viele amerikanische Soldaten nach Südostasien. Ende der 1960er-Jahre betrug ihre Truppenstärke mehr als 500.000 Mann. Mit ihnen kam die amerikanische Infrastruktur und Lebensweise in die Region. Die Radiosender der US-Armee spielten die Hits ihrer Zeit und wurden nicht nur von Soldaten, sondern auch von der einheimischen Bevölkerung gehört. So gelangte der Rock’n’Roll nach Kambodscha. Einheimische Musiker mischten die neuen Einflüsse mit der klassischen Musik und heraus kam eine eigenwillige, unverkennbare Mischung.

Umweltschutz in Thailand

Elefant im Khao Yai Nationalpark
Elefant im Khao Yai Nationalpark

Wie in beinahe jedem Schwellenland hat der Umweltschutz in Thailand nicht die höchste Priorität.

Mit Abfall wird sorglos umgegangen. Der Müll wird oft da hinterlassen, wo er entsteht. Während die Straßen der Städte durch den Einsatz von Straßenfegern dennoch recht sauber erscheinen, kann sich an abgelegenen Orten der Unrat sammeln. Einige Thais nutzen das Meer als bequeme Müllkippe und entsorgen dort gleich größere Mengen, die auf der Wasseroberfläche Müllteppiche bilden. Die thailändische Regierung versucht, durch Gesetze mehr Ordnung zu schaffen. Nicht zuletzt für den Tourismus ist Sauberkeit ein wichtiges Thema.

Armut in Myanmar

Myanmar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit 1987 wird es von der UN unter dem LDC-Status („Least Developed Countries“, dt. „am wenigsten entwickelte Länder“) geführt. In den nachfolgenden Jahren wurde die Lage nicht einfacher – die regelmäßigen Menschenrechtsverletzungen führten zu einer internationalen Isolation. 1989 verhängten die westlichen Staaten Wirtschaftssanktionen. Die Regierung in Yangon war daraufhin auf wenige Handelspartner, wie China und Nordkorea, beschränkt. Erst mit der Öffnung in den letzten Jahren verbesserte sich die Situation: nicht nur die Sanktionen wurden aufgehoben, auch Schuldenerlass wurde gewährt.