Khao Phansa und Ok Phansa

Khao Phansa ist ein buddhistischer Feiertag und heißt übersetzt soviel wie “in die Regenzeit eintreten”. Während der drei Monate dauernden Regenzeit wird das buddhistische Fastenfest abgehalten. Mönche bleiben in dieser Zeit an einem Ort – normalerweise in einem Kloster oder Tempel – und gehen dort ihren Pflichten nach. Der Legende nach wurde diese Regel von Buddha selbst angeordnet. Er reagierte damit auf die Klagen von Reisbauern, deren ersten, zarten Pflänzchen von den umherwandernden Mönchen zertreten wurden.

Am frühen Morgen von Khao Phansa sammeln Anwohner Lebensmittel wie Reis und Bananen und Gebrauchsgüter wie Zahnpasta und Seife und bringen sie den Mönchen zum Tempel. Dort lauschen sie den buddhistischen Predigten und erhalten eine Segnung für ihre Gaben. Am Abend tragen Mönche und Novizen Blumen und Kerzen drei Mal um den zentralen Tempel.

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Es gibt verschiedene festliche Zeremonien im Lande. So erhält der Smaragd-Buddha in Bangkok sein Gewand für die Regenzeit. Am “Tempel mit dem Fußabdruck des Buddha” (Wat Phra Phutthabat) werden Blumenopfer dargebracht. 

Ok Phansa besiegelt das Ende der Fastenzeit. Zu dieser Gelegenheit wird in Nordthailand und Laos das Fest Lai Ruea Fai gefeiert, dessen Name auf die “Feuerboote” hinweist, die im Mittelpunkt der Feier stehen. Beispielsweise in Nakhom Phanom, im Nordosten Thailands, werden ungefähr 50 phantasievoll gestaltete Boote auf den Mekong gesetzt, die mit ihrer prachtvollen Beleuchtung Thailänder und Touristen anlocken.

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