Südostasien-Magazin online

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Shwedagon-Pagode in Yangon (Myanmar)

Dem Mythos nach wurde die Shwedagon-Pagode zu Lebzeiten Buddhas vor ungefähr 2500 Jahren gebaut. Zwei Händler aus Okkalapa, dem heutigen Yangon, sollen Buddha kurz nach seiner Erleuchtung getroffen haben und schlossen sich ihm als Schüler an. Der Heilige gab ihnen acht seiner Haare, die sie mit zurück in ihre Heimat brachten. Dort bauten sie auf dem Singuttara-Hügel den allerersten buddhistischen Tempel, der als Schrein für die Haare diente.

Die Reliquien machten aus der Pagode einen Wallfahrtsort – nicht nur für Gläubige aus Myanmar, sondern aus ganz Asien.

Kochkurse in Thailand

In Thailand gibt es an vielen Orten die Gelegenheit einen Kochkurs zu absolvieren. Die zumeist ganztägigen Veranstaltungen sind in der Regel recht günstig und vermitteln einen guten Einblick in die exotischen Kochkünste.

Ein beliebter Anbieter ist Thai Farm Cooking in Chiang Mai.

Die Kurse dort sind grob in drei Teile gegliedert. Den Anfang macht ein Besuch auf dem Markt. Dort erfahren die Teilnehmer etwas über die Grundlagen der thailändischen Lebensmittel, beispielsweise welche Reissorten es gibt und welche Saucen besonders gerne eingesetzt werden.

Termin: 21.4.18, 6. Asientag in Köln

Thema ist dieses Jahr: Asia First – Populismus, Autaritarismus, Zivilgesellschaft.

Hier der Flyer mit dem kompletten Programm. 

Veranstalter:
Monika Schlicher, Stiftung Asienhaus
Hannah Wolf, philippinenbüro
Frank Arenz, Südostasien Informationsstelle

Hier zur Anmeldung bis 18. April 2018 per Formular.
oder rufen Sie an: 0221 716 121-11 oder -13
 
Teilnahmebeitrag (einschließlich Mittagessen): 10 Euro / 5 Euro ermäßigt.
Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln, Melchiorstr. 3, 50670 Köln.

 

UNESCO-Listen für Südostasien (Weltnaturerbe, Weltkulturerbe, Geopark)

Borbudur
Tempelanlage von Borobudur (Foto: Wikimedia Commons, Bennylin)
Indonesien
Naturerbe Nationalpark Komodo Der Nationalpark zum Schutz der Komodowarane.  1991
Naturerbe Nationalpark Ujung Kulon auf Java mit dem Vulkan Anak Krakatau Java  1991
Kulturerbe Buddhistische Tempelanlagen von Borobudur    1991
Kulturerbe Hindutempel von Prambanan    1991
Kulturerbe Paläontologische Stätte Sangiran Ausgrabungsstätte auf 48 km²  1996
Naturerbe Nationalpark Lorentz    1999
Naturerbe Nationalpark Gunung Leuser, Nationalpark Kerinci-Seblat und Nationalpark Barisan Selatan  Regenwälder von Sumatra  2004
Kulturerbe Das Subak-System als Manifestation der Tri Hita Karana-Philosophie  Bali  2012

Khao Phanom Bencha Nationalpark (Thailand)

Der Khao-Phanom-Bencha-Nationalpark bietet auf ca. 50 km² schroffe Berge, üppige Wälder und eine spannende Tierwelt. Hier entspringen mehrere Flüsse und Bäche, die als die Lebensadern der Krabi-Region gelten. Das Gebirge erreicht eine stattliche Höhe. Der Khao Phanom Bencha, der dem Naturschutzgebiet seinen Namen gibt, bietet mit 1397 Metern den höchsten Gipfel.

Das Wetter ist ganzjährig warm und ein wenig feucht. Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist die Zeit von Januar bis April. Die Regenzeit ist von Mai bis Dezember, dabei ist die Zeit von Juni bis Oktober besonders feucht.

Khao Sam Roi Yot Nationalpark (Thailand)

Der fast 100 km² große Nationalpark liegt in der Nähe der Urlaubsregion Hua Hin. Der Park vereint mehrere Landschaftstypen. Auf der einen Seite findet sich hunderte zerklüftete Kalksteinhügel, die bis zu 600 Meter hoch sind. Auf der anderen Seite liegt die Süßwassermarschlandschaft.

Die Strandwälder bestehen aus sommergrünen Bäumen und Mangroven. Im Marschland wachsen unter anderem Burma-Schilf, Riesenelefantenohr, Hühnerhirse und vor allem die schöne Indische Lotusblüte, mit ihren bis zu 13 cm langen Blütenblätern.

Durch seine vielfältige Landschaft ist der Park Lebensraum einer ebenso diversen Tierwelt. Vor allem die Vögelwelt ist interessant, da hier beinahe 300 Arten leben. Darunter sind der Purpurreiher, Schnepfen, Schlammläufer, Purpurhühner, Wanderfalken, Seeadler und Spechte.

Nakhon Phanom – die Stadt der Berge (Thailand)

Nakhon Phanom ist bei Touristen relativ unbekannt, hat aber einiges zu bieten. Sehenswürdigkeiten sind der Wat Phra That Phanom, der im regionalen Stil gebaut wurde und einer der wichtigsten Tempel im Isan ist, das “Provincal Governor’s Residence Museum” mit seiner imposanten neo-kolonialen Architektur und die “Mekong Underwater World”, in denen Besucher etwas über das Leben im Wasser und das Ökosystem Fluss erfahren.

Einmal im Jahr, im Oktober, findet zum Ende der buddhistischen Festes Ok Phansa das “Lai Ruea Fai “-Fest statt. “Lai Ruea Fai” bedeutet “erleuchtete Boote” und der Name ist Programm: Auf dem Mekong findet eine große Boot-Prozession statt. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist ein abendliches Feuerwerk.