Aufstieg und Fall Bagans (Geschichte Myanmars 3)

Bagan
Bagan.

Das Jahr 1044 markierte einen neuen Zeitabschnitt in der Geschichte Myanmars: König Anawrahta erlangte die Macht in Bagan. Das neue Reich strebte nach Expansion. 1057 wurden die Mon besiegt und deren Hauptstadt Thaton eingenommen. Zum ersten Mal in der Geschichte Myanmars, konnte ein Großreich sämtliche Regionen des Landes vereinigen.

Der König ließ 30.000 Mon in die neue Hauptstadt Bagan deportieren. Unter den Neuankömmlingen waren viele buddhistische Mönche, die ihre Lehren verbreiten durften. Damit setzte sich der Theravada-Buddhismus endgültig im gesamten Land durch.

Die Farben von Bagan

Bagan
Bagan. (Foto: O. Aldirmaz)

Für die Farbenspiele am Himmel ist die Streuung des Lichtes verantwortlich. Das von der Sonne gesandte Licht ist ursprünglich weiß. Weiß ist keine eigenständige Spektralfarbe, sondern ist ein Gemisch der Regenbogenfarben. Mit einem Prisma lassen sich die einzelnen Farben sichtbar machen.

Lichtbrechnung
Lichtbrechnung. (Foto: Wikimedia Commons, Spigget)

Um auf die Erde zu gelangen, muss das Sonnenlicht die Erdatmosphäre durchqueren. Dabei treten drei unterschiedliche Effekte der Lichtbrechung ein: