Mittelalterliche Machtpolitik am Beispiel König Chlodwigs

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Chlodwig-Taufe
Chlodwig-Taufe auf einem Buchdeckel (Foto: Wikimedia Commons)

Gregor von Tours schildert in seinen „Zehn Bücher Geschichten“ (lat. „Decem libri historiarum“ wie der Frankenkönig Chlodwig (466-511)  sich durch eine brutale List die Macht im Rheinland sicherte.

In Köln herrschte der alternde König Sigibert. In einer Schlacht gegen die Alemannen stand er König Chlodwig bei und verletzte sich dabei. Er behielt eine Behinderung, die ihm den Beinamen „der Lahme“ einbrachte. Die Dankbarkeit Chlodwigs hielt sich in Grenzen, er sah den schwindenen Nutzen des Verbündeten, der kaum noch in der Lage war, in weitere Kämpfe zu ziehen.