Ultra-Trail-Läufe in Thailand

UTCR 2018
Start und Ziel des Ultra Trail Chiang Rai ist im Singha-Park.

Für Läufer,  die interessante neue Herausforderungen suchen, bietet Thailand eine Reihe spannender Wettkämpfe. Gerade der Norden des Landes ist mit seinen hohen Bergen und wilden Dschungellandschaften das ideale Gebiet für Querfeldein-Läufe. Der Veranstalter Teelakow  organisiert eine Vielzahl von Rennen für jeden Geschmack, ob Kurzdistanzen oder extreme Läufe.

UTCR2018

Khao Sam Roi Yot Nationalpark (Thailand)

Der fast 100 km² große Nationalpark liegt in der Nähe der Urlaubsregion Hua Hin. Der Park vereint mehrere Landschaftstypen. Auf der einen Seite findet sich hunderte zerklüftete Kalksteinhügel, die bis zu 600 Meter hoch sind. Auf der anderen Seite liegt die Süßwassermarschlandschaft.

Die Strandwälder bestehen aus sommergrünen Bäumen und Mangroven. Im Marschland wachsen unter anderem Burma-Schilf, Riesenelefantenohr, Hühnerhirse und vor allem die schöne Indische Lotusblüte, mit ihren bis zu 13 cm langen Blütenblätern.

Durch seine vielfältige Landschaft ist der Park Lebensraum einer ebenso diversen Tierwelt. Vor allem die Vögelwelt ist interessant, da hier beinahe 300 Arten leben. Darunter sind der Purpurreiher, Schnepfen, Schlammläufer, Purpurhühner, Wanderfalken, Seeadler und Spechte.

Zip Lining in Laos und Thailand: “The Gibbon Experience” und “Flight of the Gibbon”

Gibbon in Chiang Mai (Foto: Wikimedia Commons, Ladislav Kral)

Am Grenzübergang von Thailand nach Laos, im Nam Kan National Park bei Huay Xai, finden abenteuerlustige Reisende eine bekannte Sehenswürdigkeit: “The Gibbon Experience”. Insgesamt 15 km Zip Lines, also Stahlseile an denen man hoch über der Erde entlanggleitet, sind durch den Dschungel gespannt und führen auf malerische Baumhäuser in bis zu 40 Metern Höhe, auf denen übernachtet werden kann.  

Es gibt 3 verschiedene Touren zur Auswahl: die 2tägige Express Tour, die 3tägige Wasserfalltour und die 3tägige klassische Tour. Auf der letzten ist die Chance am besten, die namensgebenden Gibbons zu beobachten.

Khao Yai Nationalpark

Khao Yai Nationalpark

Khao Yai Nationalpark1962 wurde der Khao Yai als erster Nationalpark Thailands gegründet. Das 2165 km² große Gebiet liegt in den Verwaltungsdistrikten Nakhon Nayok, Prachin Buri, Nakhon Ratchasima und Saraburi. Die Landschaft ist bergig und hügelig und erreicht am Khao Rom 1351 Meter Höhe.

Die Temperatur ist ganzjährig bei ca. 23 Grad. In größeren Höhen kann es allerdings über Nacht kalt werden.

Vanessa-Mae bei den Olympischen Spielen in Sotschi

Vanessa-Mae als Fackelläuferin
Vanessa-Mae als Fackelläuferin, 2008 in London (Foto: Wikimedia Commons: Yemisi Blake)

Die Star-Geigerin Vanessa-Mae , die 1978 in Singapur geboren wurde, hat multikulturelle Wurzeln. Ihr Vater ist ein Thailänder, ihre Mutter eine Chinesin und bereits im Alter von vier Jahren zog sie nach London und erhielt die britische Staatsbürgerschaft. 

Archäologischer Park “Phi Mai”

Ein wenig abseits der gewöhnlichen Touristenzentren befindet sich der archäologische Park von Phi Mai. Dort lassen sich die Überreste der alten Stadt Vimayapura besichtigen – eine Gründung der Khmer aus dem 11. Jahrhundert. 

Wer bereits in Angkor war, wird die markante Architektur der Bauwerke wiedererkennen. Die Anlage ist ungleich kleiner, doch ist sie für gewöhnlich nicht so überlaufen, wie der berühmte Tempelkomplex in Kambodscha. So kann man mit ein wenig Glück völlig ungestört die idyllische Atmosphäre genießen.

Elephant Nature Park in Chiang Mai

Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.
Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.

Elefanten gehören zu den eindrucksvollsten Tieren in Thailand. Für Touristen gibt es viele Gelegenheiten mit ihnen in Kontakt zu kommen, beispielsweise in den Elefantencamps. Doch viele von diesen genießen einen schlechten Ruf, da die Tiere nicht artgerecht gehalten werden und nur möglichst viel Geld in die Kassen spülen sollen. Die Elefanten leiden auf unterschiedliche Weise, z.B. durch die stählernen Reitgestelle oder durch das stundenlange Stehen auf dem Beton, bei dem die sensiblen Tiere den Autoverkehr über ihre Füße spüren.

Einen ganz anderen Weg geht der Elephant Nature Park, der ca. 60 km von Chiang Mai entfernt liegt. Seit den 1990er-Jahren dient er als Schutzgebiet und Refugium für Elefanten.

Khun Wang Royal Project – Kirschblüten in Thailand

Vor ca. 30 Jahren besuchte König Bhumipol den Norden Thailands, um sich Gedanken darüber zu machen, wie die Lebensbedingungen dort verbessert werden könnten. Zu dieser Zeit gehörte die Region zu den wichtigsten Drogenanbaugebieten der Welt. Die Millionen von Mohnblumenblüten boten einen schaurig-schönen Anblick. So schlecht Opium für die Konsumenten ist, so wichtig war die “Cash Crop” für die ansässigen Bauern.  

Die Lösung des Königs war, den Drogenanbau zu verbieten und an deren Stelle 36 Projekte zu installieren, um die dortigen Lebensbedingungen zu fördern. Eines dieser Projekte befindet sich in Khun Wang, ca. 60 km südwestlich von Chiang Mai, am Doi-Inthanon-Nationalparks.

Bangkok: Streetfood-Verkäuferin “Jay Fai” mit Michelin-Stern ausgezeichnet

 

Vor kurzer Zeit wurde in Bangkok die 72jährige Street-Food-Verkäuferin Supinya Junsuta mit einem Stern im Michelin-Guide ausgezeichnet. Das Restaurant ist nach ihrem Spitznamen “Jay Fai” benannt.

Die Lage ist zentral in der Nähe des “Golden Mount”. Jay Fai ist bekannt für ihre schmackhaften Nudelgerichte. Doch am meisten wird Kai-jeaw Poo verkauft, das Krabbenomelett, das umgerechnet ca. 25 Euro kostet. Die Preise sind für thailändische Verhältnisse sehr hoch. Am teuersten ist ein Nudelgericht mit Abalone-Muscheln für umgerechnet 260 Euro, das nicht auf der Karte steht und auf Anfrage serviert wird.

Die Stadtmauer von Chiang Mai

Stadtmauer
Chiang Mai: Stadtmauer und Graben

Chiang Mai wurde 1296 von König Mangrai als Hauptstadt des Reiches Lan Na gegründet. Die Zeiten waren gefährlich und so wurde keine Zeit verschwendet, die neue Stadt zu befestigen. Ungefähr 50.000 Soldaten machten sich an die Arbeit, hoben den Stadtgraben aus und errichteten einen Wall. Bei der ersten Mauer dienten Ziegel nur dazu, die Erdmassen in Form zu halten. Im Jahre 1519 wurde die Anlage komplett überarbeitet.