Lui Peng: No Rush

Vor einigen Tagen erreichte mich der Hinweis einen Blick auf den chinesisch-britischen Künstler Lui Peng zu werfen. Der R&B-Musiker hat ein neues Video zu seinem Lied “No rush” vorgestellt. Der Popsong kombiniert Klaviermusik mit elektronischem Sound und einem eingängigen Refrain.

“Ich wollte schon lange einen Song wie diesen schreiben, der nicht nur geschmackvoll, sondern auch wirklich süß und romantisch ist. “No Rush” ist ein Track, der versucht, die Welt aus einer Perspektive zu betrachten, in der reichlich Zeit vorhanden ist. Ein Konzept, das sich oft im Alltagsstress verliert”, so Lui Peng.

Was die Presse sagt

Popmusik aus Kambodscha

Im Artikel über Ros Sereysothea hatte ich die amerikanischen Einflüsse auf die Popmusik Kambodschas in den 1960er Jahren erwähnt. In der heutigen Zeit gibt es auch einen kulturellen Transfer in die andere Richtung. Es haben sich einige westlich-kambodschanische Bands gegründet, die in Amerika und Europa erfolgreich sind.

Die vielleicht bekannteste Band dieser Art ist “Dengue Fever” aus Los Angeles. Neben Cover-Songs aus der Zeit vor den Roten Khmer komponierten sie in den letzten 15 Jahren auch eine Vielzahl an eigenen Liedern. Zwischendurch schafften sie es immer mal wieder in Film und TV, aktuell z.B. beim Bwin-Werbespot oder als Track in der Fernsehserie “Weeds” und im Film “Hangover II”.

Ros Sereysothea – das tragische Leben eines kambodschanischen Musikstars

Der Vietnam-Krieg führte viele amerikanische Soldaten nach Südostasien. Ende der 1960er-Jahre betrug ihre Truppenstärke mehr als 500.000 Mann. Mit ihnen kam die amerikanische Infrastruktur und Lebensweise in die Region. Die Radiosender der US-Armee spielten die Hits ihrer Zeit und wurden nicht nur von Soldaten, sondern auch von der einheimischen Bevölkerung gehört. So gelangte der Rock’n’Roll nach Kambodscha. Einheimische Musiker mischten die neuen Einflüsse mit der klassischen Musik und heraus kam eine eigenwillige, unverkennbare Mischung.