Zerstörung durch Palmöl-Anbau

Palmöl-Plantage
Palmöl-Plantage und ein kleiner Rest an Regenwald in Sabah auf Borneo (Foto: Wikimedia Commons, T. R. Shankar Raman)

Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte die Ölpalme zunächst als Zierpflanze in die botanischen Gärten Asiens. Durch neue technische Entwicklungen wurde die industrielle Verarbeitung der Früchte möglich und die ersten Großplantagen entstanden 1911 in Indonesien und 1919 in Malaysia.

Was mit einzelnen, kleinen Plantagen begann, weitete sich im Verlaufe der Jahrzehnte enorm aus. Palmöl ist ein billiger und gut zu verarbeitender Rohstoff und so finden wir ihn heute überall: in Brot, Pizza, Schokolade, Margarine, in Kosmetik- und Reinigungsartikel. In den letzten Jahren wird Palmöl als Biokraftstoff eingesetzt, man sprach vom „Grünen Öl“. Doch die Klimabilanz der Ölpalme ist problematisch. Zwar ist sie ein nachwachsender Rohstoff, doch für die Monokultur-Plantagen werden große Flächen des tropischen Regenwalds gerodet.

Theater in Thailand

Ramakien-Aufführung
Eine Ramakien-Aufführung. Allerdings nicht in Thailand, sondern in Luang Prabang (Laos).

Obwohl in Thailand die westlichen Medien seit vielen Jahrzehnten Einzug erhalten haben, schaffte es das klassische Theater zu überleben.

Ursprünglich war das Schauspiel dem königlichen Hof vorbehalten. Doch seit König Rama IV., der von 1851-1868 regierte, wandelte sich die Form des Theaters kontinuierlich bis heute. Die Tradition wurde gelockert und die Kunstform wurde breiten Bevölkerungsgruppen zugänglich. Nach und nach zogen westliche Elemente der Präsentation ein. Das traditionelle Drama wurde mit modernen Techniken aufpoliert: Theaterkonstruktion, Beleuchtung, Soundanlagen, aber auch Kostüme und Makeup sind auf dem aktuellen Stand.

Upcycling the Oceans – ein neues Umweltschutzprojekt in Thailand

In Thailand wird der Umweltschutz noch zu wenig beachtet. Daher ist das Upcycling-the-Oceans-Projekt, dass am 1. September 2017 gestartet ist, ein positives Signal der Tourismusbehörde TAT.

Die Eröffnungsfeier zu dieser Initiative fand auf der Insel Ko Samet statt. Thailand ist das erste asiatische Land, dass sich dieser weltweiten Aktion der Ecoalf Foundation angeschlossen hat. Das Ziel ist es nicht nur die Ozeane mit Hilfe der regionalen Fischer vom Müll zu befreien, sondern auch das herausgezogene Plastik zu recyclen. 

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Thai-Laotische Märkte

Sehr spezielles Fleisch – von Frosch und Ratte

Im Grenzland von Thailand nach Laos finden sich in vielen Dörfern Märkte, die sowohl thailändische, als auch laotische Waren anbieten. Auf diesen Handelsplätzen verlieren sich nur selten Touristen und so ist die Produktpalette auch für die Einheimischen ausgelegt. Für Europäer mag es gewöhnungsbedürftig sein, dass Rattenfleisch und weitere exotische Speisen angeboten werden. Allerdings soll Ratte recht schmackhaft sein und ähnlich wie Schwein schmecken, wie mir ein Nordthailänder versicherte.

Gebratene Fische

Doch auch Leute, die es nicht so speziell mögen, werden auf dem Markt fündig. Leckere Früchte, wie Mangos und Papayas, können günstig erworben werden und wer Fische mag, findet den in den verschiedensten Varianten, ob gebraten oder frisch.