Yi Peng, November 2017: Ablaufplan

Yi Peng Parade
Yi Peng Parade 2017

Der Yi-Peng-Ablauf-Plan wurde im Oktober vorgestellt:

2. November
Kerzen werden angezündet, traditioneller Lanna-Tänze
Zeit: 18-18.30 Uhr
Ort: Three Kings Monument

Offizielle Eröffnungszeremonie
Zeit: 19 Uhr
Ort: Lanna Folklife Museum

Kerzen und Dekorationen beleuchten die Stadt
Zeit: 19.30-23 Uhr
Ort: alle Stadttore

2.-3. November
Religiöse Zeremonie für Phra Sirimangalajarn
Zeit: 10-11 Uhr
Ort: Chiang Mai Buddhist Society

Lanna Volkstanz am alten Stadtgraben
Zeit: 19-21 Uhr
Ort: Stadttore um die Altstadt

Mister and Miss Yee Peng Contest
Zeit: 19-23 Uhr
Ort: Lanna Folklife Museum

2.-4. November
Musikbühne (Werbung für ein alkoholfreies Festival)
Zeit: 18-24 Uhr
Ort: First Church of Chiang Mai (in der Nähe der Nawarat-Brücke)

2.-5. November
Zu Ehren Buddhas werden Kerzen angezündet
Zeit: 19-23 Uhr
Ort: Three Kings Monument

3. November
Ritual zur Ehrerbietung an die Geister
Zeit: 8-10.30 Uhr
Ort: White Pagoda und Ping River

3. November
Gebete an 8 Tempeln
Zeit: 6-20 Uhr
Orte: Wat Suan Dok, Wat Jet Yod, Wat Chiang Yuen, Wat Chai Sripoom, Wat Bupparam, Wat Chai Mongkol, Wat Nuntaram, Wat Rampeung

Hauptereignis:
Loy Krathong und Sky Lantern werden los gelassen.
Zeit: den ganzen Abend über, die Laternen dürfen nur von 19-1 Uhr in die Luft gelassen werden.
Ort: Ping River. Beliebte Punkte: Nawarat Bridge area, Iron Bridge (thailändisch: ‘Saphan Lek’) und Wat Chai Mongkol.

4. November
Große-Krathong-Straßenparade
Zeit: 19-23 Uhr
Ort: Thapae Gate to Chiang Mai Municipality Office

Feuerwerk zu Ehren des Königs
Zeit: 19.30 und 21.30 Uhr
Ort: in der Nähe des Municipality Office oder des Ping River

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Feiertage auf den Philippinen 2018

Datum Wochentag Name Hinweis
1.1. Montag Neujahr Gesetzlicher Feiertag 
16.2.-18.2. Freitag-Sonntag Bagong Taon ng mga Tsino (Chinesisches Neujahr)  
 29.3.  Donnerstag Huwebes Santo (Gründonnerstag) Gesetzlicher Feiertag 
30.3. Freitag Biyernes Santo (Karfreitag) Gesetzlicher Feiertag 
31.3. Samstag Sabado ng Gloria (Karsamstag)  
 9.4. Montag Araw ng Kagitingan (Tag der Ehre) Gesetzlicher Feiertag 
 1.5. Dienstag Araw ng mga Manggagawa (Tag der Arbeit) Gesetzlicher Feiertag 
 12.6. Dienstag Araw ng Kalayaan (Unabhängingkeitstag) Gesetzlicher Feiertag 
 21.8. Dienstag Araw ng Kabayanihan ni Ninoy Aquino (Todestag von Ninoy Aquino) Gesetzlicher Feiertag 
 27.8. Montag Araw ng mga Bayani (Heldengedenktag) Gesetzlicher Feiertag 
 1.11. Donnerstag Araw ng mga Santo (Allerheiligen) Gesetzlicher Feiertag 
 2.11.  Freitag Araw ng mga Patay (Allerseelen)  
 30.11.  Freitag Araw ng Kapanganakan ni Bonifacio (Geburtstag von Bonifacio) Gesetzlicher Feiertag 
 24.12.  Montag Bisperas ng Pasko (Heiligabend)  
 26.12.  Mittwoch Araw ng Pasko (Weihnachten) Gesetzlicher Feiertag 
 30.12.  Sonntag Araw ng Kabayanihan ni Dr. Jose Rizal (Todestag von Jose Rizal) Gesetzlicher Feiertag 
 31.12.  Montga Bisperas ng Bagong Taon (Silvester) Gesetzlicher Feiertag 

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Zerstörung durch Palmöl-Anbau

Palmöl-Plantage
Palmöl-Plantage und ein kleiner Rest an Regenwald in Sabah auf Borneo (Foto: Wikimedia Commons, T. R. Shankar Raman)

Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte die Ölpalme zunächst als Zierpflanze in die botanischen Gärten Asiens. Durch neue technische Entwicklungen wurde die industrielle Verarbeitung der Früchte möglich und die ersten Großplantagen entstanden 1911 in Indonesien und 1919 in Malaysia.

Was mit einzelnen, kleinen Plantagen begann, weitete sich im Verlaufe der Jahrzehnte enorm aus. Palmöl ist ein billiger und gut zu verarbeitender Rohstoff und so finden wir ihn heute überall: in Brot, Pizza, Schokolade, Margarine, in Kosmetik- und Reinigungsartikel. In den letzten Jahren wird Palmöl als Biokraftstoff eingesetzt, man sprach vom “Grünen Öl”. Doch die Klimabilanz der Ölpalme ist problematisch. Zwar ist sie ein nachwachsender Rohstoff, doch für die Monokultur-Plantagen werden große Flächen des tropischen Regenwalds gerodet.

Rodung
Rodung des Regenwaldes auf Borneo (Foto: Wikimedia Commons, T. R. Shankar Raman)

2015 haben Indonesien und Malaysia mehr als 50 Millionen Tonnen Palmöl und damit ca. 3/4 der Weltproduktion hergestellt (die Angaben variieren leicht je nach Quelle). Diese großen Mengen benötigen dementsprechend große Anbaugebiete. Seit 1990 haben sich die Flächen verzehnfacht. Heute nehmen die Plantagen in Indonesien ca. 13 Millionen Hektar ein und in Malaysia ca. 5 Millionen Hektar. Das sind ungefähr die Flächen von Griechenland und der Schweiz. 

Diese Plantagen verdrängen den Regenwald und haben damit dramatische Auswirkungen auf das Leben der Menschen und Tiere. Die Einwohner verlieren den Wald, der ihnen Nahrungsmittel und Rohstoffe lieferte. Die Tierwelt verliert Lebensraum. Grob 10-15% aller Pflanzen, Säugetiere und Vögel der Erde leben in den Urwäldern Indonesiens. Die Monokultur der Ölpalmen bietet kein Habitat für diese vielfältige Flora und Fauna.

Die Gebiete werden häufig durch Brandrodung erschlossen. Die Brände geraten ab und zu außer Kontrolle und führten beispielsweise zur Brandkatastrophe im Jahre 2015. 

Die negativen Auswirkungen des Palmölanbaus sind kaum zu bestreiten. Es gibt verschiedene Wege, mit dem Problem umzugehen.

Der WWF unterstützt den nachhaltigen Anbau. Sie sehen den Boykott von Palmöl nicht als Lösung, da andere Pflanzenöle nicht so effizient angebaut werden könnten und dementsprechend mehr Anbaufläche benötigen würden. Bei der Ernährung sollte ein Kulturwechsel geschehen, da ca. 17% des Palmöls in weiterverarbeiteten Nahrungsmittel zu finden sind.

Kathrin Hartmann beschreibt die Mängel der aktuellen Versuche, den Palmöl-Anbau nachhaltig zu gestalten (demnächst folgt ein Beitrag zu ihrem Buch). Verzicht ist daher unvermeidbar.

Affiliate-Link zu Amazon: 

Wie Palmöl gemieden werden kann, beschreibt die Seite von Abenteuer Regenwald (unten auf der Seite).

Oliver Pye, von der Universität Bonn, glaubt nicht, über den Konsumenten-Weg das Problem lösen zu können. Sein Ansatz ist es, vor Ort Netzwerke und Gewerkschaften zu stärken, die u.a. über höhere Löhne das Öl teurer machen und damit weniger attraktiv.

Theater in Thailand

Ramakien-Aufführung
Eine Ramakien-Aufführung. Allerdings nicht in Thailand, sondern in Luang Prabang (Laos).

Obwohl in Thailand die westlichen Medien seit vielen Jahrzehnten Einzug erhalten haben, schaffte es das klassische Theater zu überleben.

Ursprünglich war das Schauspiel dem königlichen Hof vorbehalten. Doch seit König Rama IV., der von 1851-1868 regierte, wandelte sich die Form des Theaters kontinuierlich bis heute. Die Tradition wurde gelockert und die Kunstform wurde breiten Bevölkerungsgruppen zugänglich. Nach und nach zogen westliche Elemente der Präsentation ein. Das traditionelle Drama wurde mit modernen Techniken aufpoliert: Theaterkonstruktion, Beleuchtung, Soundanlagen, aber auch Kostüme und Makeup sind auf dem aktuellen Stand.

Neben all den Änderungen wurde die Tradition aber nie verdrängt. Die Themen werden noch immer gerne aus der asiatischen Sagenwelt, wie dem Ramayana, übernommen. Durch königliche Patronage war es möglich, die klassischen Formen der Tanz-Aufführungen über Jahrhunderte hinweg zu bewahren. Doch nicht nur die Hochkultur wurde erhalten, sondern auch die lokale Kunst. König Bhumibol (Regent von 1946-2016) versuchte regionale Kultur als Bestandteil einer gemeinsamen Thai-Identität zu fördern und stärkte daher die regionalen Kunstformen.



 

 

Upcycling the Oceans – ein neues Umweltschutzprojekt in Thailand

In Thailand wird der Umweltschutz noch zu wenig beachtet. Daher ist das Upcycling-the-Oceans-Projekt, dass am 1. September 2017 gestartet ist, ein positives Signal der Tourismusbehörde TAT.

Die Eröffnungsfeier zu dieser Initiative fand auf der Insel Ko Samet statt. Thailand ist das erste asiatische Land, dass sich dieser weltweiten Aktion der Ecoalf Foundation angeschlossen hat. Das Ziel ist es nicht nur die Ozeane mit Hilfe der regionalen Fischer vom Müll zu befreien, sondern auch das herausgezogene Plastik zu recyclen. 

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Thai-Laotische Märkte

Sehr spezielles Fleisch – von Frosch und Ratte

Im Grenzland von Thailand nach Laos finden sich in vielen Dörfern Märkte, die sowohl thailändische, als auch laotische Waren anbieten. Auf diesen Handelsplätzen verlieren sich nur selten Touristen und so ist die Produktpalette auch für die Einheimischen ausgelegt. Für Europäer mag es gewöhnungsbedürftig sein, dass Rattenfleisch und weitere exotische Speisen angeboten werden. Allerdings soll Ratte recht schmackhaft sein und ähnlich wie Schwein schmecken, wie mir ein Nordthailänder versicherte.

Gebratene Fische

Doch auch Leute, die es nicht so speziell mögen, werden auf dem Markt fündig. Leckere Früchte, wie Mangos und Papayas, können günstig erworben werden und wer Fische mag, findet den in den verschiedensten Varianten, ob gebraten oder frisch. 

Markt
Boote, die einen thai-laotischen Markt mit Waren vom anderen Ufer versorgen

Ein spezieller Service wird  auf diesen Märkten angeboten. Wenn man ein bestimmtes Produkt aus dem Nachbarland wünscht, zum Beispiel ein “Beer Lao”, kann das bei einem der Bootsleute bestellt werden. Der Preis wird ausgehandelt und anschließend fährt der Händler über den Mekong in das Nachbarland, um die gewünschten Waren zu besorgen. Eine halbe Stunde später hat man das Gewünschte in den Händen.

Ähnliches Thema im Reise-Blog: Shopping-Tipps in Bangkok