Linktipp: Vietnamesische Legenden und Märchen

Lac Long Quan und Au Coc
Lạc Long Quân und Âu Cơ – künstlerische Darstellung für das vietnamesische Neujahrsfest 2009 (Foto: Wikimedia Commons, Prenn)

Ich war gerade dabei, die Legende von Lạc Long Quân und Âu Cơ hier zu veröffentlichen, da habe ich eine Internetseite gesehen, auf der es diese Geschichte und viele weitere schon in besserer Qualität gibt.

Hier sind die Märchen und Legenden zu finden: vietnam.com

Learn Vietnamese with VietnamesePod101.com

George Orwell in Myanmar

George Orwell
George Orwell (Foto: Wikimedia Commons, BBC, ca. 1945)

Eric Blair (1903-1950), der als Schriftsteller unter dem Namen George Orwell berühmt wurde, diente von 1922 an als Polizist in der britischen „Indian Imperial Police“ in Myanmar. Orwell wurde an verschiedenen Orten eingesetzt, unter anderem in Maymyo, Myaungmya, Syriam, Insein, Moulmein und Kathar. 1927 trat er aus dem Dienst aus, kehrte nach England zurück und wurde Schriftsteller.

Mehrere seiner Werke  – die beiden Essays „A Hanging“ und „Shooting an Elephant“ sowie die bekannte Novelle „Burmese Days“ – spielen in der britischen Kolonie. In den Schriften wird Orwells Ablehnung gegenüber dem imperialen Regime deutlich.

Sunthòn Phu, der berühmteste thailändische Dichter

Sunthon Phu
Sunthòn-Denkmal am Wat Sri Sudaram in Bangkok. Hier studierte der Dichter in seiner Jugend. (Foto: Wikimedia Commons, Heinrich Damm)

Sunthòn Phu lebte von 1796 bis 1855. In seinem bewegten Leben sah sich der Dichter vier Königen der Chakri-Dynastie gegenüber. In jungen Jahren, zu Zeiten Rama I., arbeitete er als einfacher Angestellter am königlichen Hof und verliebte sich dort in Jun, die der königlichen Familie angehörte. Eine derartige Liaison verletzte die sozialen Normen dieser Zeit und beide wurden inhaftiert. Erst mit dem Tod des Königs wurde Amnestie gewährt.

Ramakien – die thailändische Version des Ramayana

Royal Palace, Bangkok. 08/2010.
Royal Palace, Bangkok. 08/2010.

Neben dem Mahabharata ist das Ramayana das bedeutendste indische Epos. Die Datierung des Ramayana ist nicht genau möglich, doch grob lässt sich die Entstehung des Werkes vor ungefähr 2000 bis 2500 Jahren einordnen. Es gibt nicht die eine verbindliche Version des Werkes. Zählt man die verschiedenen Textarten (Epos, Dichtung, religiöse Erzählung) zusammen, finden sich ungefähr 25 in Sanskrit abgefasste Varianten. Dazu kommt eine unüberschaubare Zahl von fremdsprachlichen Ramayana-Erzählungen. Mit der Verbreitung der indischen Kultur wurde auch das Epos in die Länder Süd- und Südostasiens getragen. Es finden sich Texte in Balinesisch, Bengali, Kambodschanisch, Chinesisch, Javanisch, Laotisch, Malaiisch, Tamil, Thai, Tibetanisch und in vielen weiteren Sprachen. Viele dieser Werke wurden nicht nur aus dem indischen übertragen, sondern auch an den landestypischen Gepflogenheiten angepasst.