Ben-Yehuda-Str. in Jerusalem

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Jerusalem-BenYehuda
Ben-Yehuda-Straße in Jerusalem

Die Ben-Yehuda-Straße ist das Herz des modernen, säkulären Jerusalems. Hier finden sich Geschäfte, Cafés und Pubs. Da die Straße so belebt ist, war sie auch immer wieder Ziel von Anschlägen. Vor allem in den 1970ern wurden immer wieder Bluttaten verübt und viele Menschen starben oder wurden verletzt. Doch in den letzten Jahren ist es ruhig geblieben.
Erstaunlich sind die großen Unterschiede der Menschen, denen man am Abend begegnet. Neben Touristen aus allen Ländern der Welt sieht man Araber, orthodoxe Juden und bewaffnete in Zivilkleidung. Vor allem die Waffenträger wirken irritierend. So begegnete ich einmal einen jungen Mann mit Heavy-Metal-Shirt, abgeschnittener Jeanshose und umgehangenen Sturmgewehr. Doch so martialisch das auch wirkt: Es sind einfach nur Soldaten, die auch in ihrer Freizeit das Gewehr am Mann führen müssen.
Im Großen und Ganzen ist Israel ein sicheres Reiseland. Möchte man in Krisengebiete reisen, sollte man sich prinzipiell vorher genau über die Gefahren informieren. Wie hoch ist die tatsächliche Gefahr, wenn man sich die Situation nüchtern ansieht? Welche Regionen sind gefährlich? Wird gezielt der Tourismus attackiert und schweben damit die Reisenden in Gefahr?

Peter-der-Große-Denkmal

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Peter der Große
Denkmal von Peter dem Großen

Um Ufer der Moskwa, nicht weit entfernt vom Kreml, findet sich ein kurioses Denkmal. Es zeigt Peter den Großen am Steuer eines Schiffes. Das Monument überragt mit 96 Metern die Größe der Freiheitsstufe, doch in der Beliebtheit bei der Bevölkerung bleibt es weit hinter dem amerikanischen Bauwerk.

Da der georgischstämmige Bildhauer Surab Zereteli schon Kolumbus-Statuen baute, gibt es das Gerücht, dass das Peter-der-Große-Denkmal ursprünglich auch für den spanischen Seefahrer geplant wurde, es aber keinen Abnehmer gab. Der Künstler widersprach diesem Gerücht und anhand des Schiffes lässt sich kein Rückschluss ziehen, da kein historisches Modell dargestellt wird. Wie dem auch sei: Nun steht das Denkmal in Moskau und soll an die 300jährige Geschichte der russischen Marine erinnern, die von Peter dem Großen gegründet wurde.

Die Meeresschildkröten von Hawaii

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Meeresschildkröte
Meeresschildkröte

Die ersten Schildkrötenarten entstanden bereits im Obertrias vor über 200 Millionen Jahren. Viel Zeit also, sich in den Weltmeeren komplett auszubreiten. Und so nehmen die Tiere auch Platz in den Mythen der Völker ein – auch auf Hawaii. Dort werden sie “honu” genannt. Eine Legende erzählt von Kauila, einer magischen Schildkröte, deren Nest in einer Frischwasserquelle lag, die ihre Eltern anlegten; sie kann sich in ein Mädchen verwandeln und gilt als Beschützerin der Kinder.

In den Gewässern vor Hawaii sind mehrere Schildkrötenarten heimisch.

Motorradfreies Yangon

Shwedagon Pagoda in Myanmar, Orkun A., 12/13.
Shwedagon Pagoda in Myanmar. (Foto: O. Aldirmaz)

Die Straßen der Metropolen Südostasiens werden von unzähligen Motorrädern und Rollern befahren. Doch warum ist das in Yangon, der ehemaligen Hauptstadt Myanmars, anders?

Der Grund dafür liegt ungefähr zehn Jahre zurück. Damals war es noch üblich, dass Motorräder auf den Straßen fuhren. Doch dann erließ die Regierung ein Verbot für Zweiräder in der Stadt.

In den 1990er Jahren taten sich einige junge Leute zusammen und gründeten eine Motorrad-Bande: die Scorpions Gang. Sie entstammten zum Großteil aus elitären Familien; unter anderem war ein Enkel des ehemaligen Diktators Ne Win in ihrer Gruppe. Dadurch hatten sie eine gewisse Immunität gegenüber der Polizei. Sie nutzen diese aus und schmuggelten Autos und handelten mit Drogen. Auf den Höhepunkt ihrer Macht sah man sie als burmesische Yakuza an, als zweitstärkste Gruppierung hinter der Militärjunta.

Greyfriars Kirkyard: Ein Friedhof mit Käfigen

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Greyfriars Friedhof
Greyfriars Friedhof

In Schottland liebt man Gruselgeschichten. Eine davon erfährt man am Greyfriars Friedhof. Dort sieht man Ungewöhnliches – ein Grab ist von einem Käfig umschlossen. Was ist der Grund dahinter?

Viele Hundert Jahre mussten Mediziner die Anatomie des Menschen durch Lehrbücher und ohne konkrete Anschauungsobjekte lernen. Im 18. Jahrhundert wurden anschaulichere Methoden entwickelt: es wurden Leichen seziert, um neue Erkenntnisse über den menschlichen Körper zu gewinnen. Dazu eigneten sich Hingerichtete hervorragend.

Da allerdings das Interesse der Wissenschaft größer als die Menge der Hingerichteten war, mussten mehr Leichen herangeschafft werden. Es entstand ein Schwarzmarkt mit hohen Preisen. Und so wurden die Friedhöfe schnell als Nachschub-Lager ausgemacht.