Ubon Ratchathani – Die königliche Stadt der Lotusblüte (Thailand)

Wer einen Urlaub abseits der Touristenströme sucht, der wird in Ubon Ratchathani fündig. Der Name heißt übersetzt soviel wie “königliche Stadt der Lotusblüte”. In der Siedlung leben ungefähr 100.000 Einwohner und sie gehört damit zu den “4 großen Städten des Isan”. Sie liegt in der gleichnamigen Provinz, die die zweitgrößte Thailands ist.

 

Das sind einige kulturelle Sehenswürdigkeiten:

 Wat Thung Si Muang
Wat Thung Si Muang (Foto: Wikimedia Commons, Ddalbiez)

Im berühmten Wat Thung Si Muang werden buddhistische Schriften in einem hölzernen “Ho Trai” inmitten eines idyllischen Teiches aufbewahrt. Die Wände der klösterlichen Hallen werden durch Wandmalereien verziert, die Szenen aus dem Leben Buddhas aber auch der einfachen Leute darstellen.

Der Wat Supattanaram ist ein königlicher Tempel des Thammayut-nikai-Ordens, der 1853 von Rama IV. gebaut wurde. Er liegt am Ufer des Mun-Flusses, nahe am Stadtzentrum und verfügt über thailändische, europäische und chinesische Stilelemente.

Bekannt ist die Stadt für ihr Kerzenfest, das zu Asalha Puja abgehalten wird.

Auch in der Umgebung finden sich viele interessante Orte:

Der Wat Pa Nanachat liegt einsam in einem Waldgebiet. Vor allem ausländische Mönche besuchen diesen Ort, um sich abgeschieden den Lehren Buddhas zu widmen.

In Sao Chaliang gibt es riesige Felsen zu besichtigen, die über eine auffällige Schichtung verfügen. Hier können versteinerte Meerestiere gefunden werden.

An der Grenze zu Laos liegt Chon Mek, das sich als Zwischenstation in die malerische Viertausend-Seen-Region in Laos anbietet. In der Gegend liegen zwei weitere buddhistische Tempel, die einen Besuch wert sind:

Wat Tham Heo Sin Chai Haewsindhuchai Cave ist ein in der Natur gelegener Höhlen-Tempel.

 Und der Wat Sirindhorn Wararam:

Pha Taem und Pha Mon sind riesige Savannengebiete an der Grenze zu Laos. Am Mekong ragen Felsen in die Landschaft, an deren Wänden 3000-4000 Jahre alte Felszeichnungen zu bewundern sind. In der Zeit des europäischen Winters ist die Landschaft mit Blumen überzogen. Besonders schön ist es morgens, wenn der Nebel über den Mekong zieht. Allerdings gibt es in der Region kaum Übernachtungsmöglichkeiten.

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Beitragsbild: Wat Tham Heo Sin Chai Haewsindhuchai Cave (Foto: Wikimedia Commons, Khunkay)

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