Landwirtschaftliches Arbeiten auf einem römischen Landgut am Beispiel der Villa Rustica 59 im Hambacher Forst

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Gefäße
Gefäße – Bild aus dem Römisch-Germanischen Museum in Köln

1. Die Villa Rustica 59 im Hambacher Forst

1.1. Historischer und geografischer Hintergrund

Die Villa Rustica 59 liegt auf dem Gebiet der Rheinischen Lössbörde. Die Region wurde schon seit der Jungsteinzeit aufgrund des fruchtbaren Bodens besiedelt.

Im 1. Jh. v. Chr. wurde das Gebiet durch Julius Caesar annektiert und der dort lebende Germanenstamm der Eburonen vernichtet und ihre Dörfer zerstört.

Villa Romana del Casale

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Bikini-Mädchen in der Villa Romana del Casale
Bikini-Mädchen in der Villa Romana del Casale

Die Villa Romana del Casale ist ein Landhaus aus der römischen Kaiserzeit, das im Zentrum Siziliens gelegen ist, und zwischen dem Jahr 310 und 340 erbaut wurde. Aufgrund der ungenauen Datierung ist es nicht möglich, den Bauherren zuzuordnen; doch aufgrund der Pracht der Anlage ist es sicher, dass er aus der Oberschicht stammen musste und entweder ein politischer Führer oder ein reicher Landbesitzer war.

Hausbau im Engadin

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Traditionelles Haus in Zuoz
Traditionelles Haus in Zuoz

Das Engadin ist eines der höchst gelegenen Täler Europas. Die Häuser der Region müssen daher extremen Wetterbedingungen standhalten – Kälte und Schnee begleiten die Einwohner einen großen Teil des Jahres. So entwickelte sich eine spezielle Bauform heraus. Die Bauernhäuser vereinten die Lebensräume von Mensch und Tier.

Charakteristisch sind die schweren Mauern, die mehrteiligen Türen und die kleinen, trichterförmigen Fenster. Im Untergeschoss befand sich der Viehstall, der über einen eigenen Eingang verfügte. So konnte die Wärme der Tiere von den darüber liegenden Etagen aufgenommen werden.

Mittelalterliche Machtpolitik am Beispiel König Chlodwigs

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Chlodwig-Taufe
Chlodwig-Taufe auf einem Buchdeckel (Foto: Wikimedia Commons)

Gregor von Tours schildert in seinen „Zehn Bücher Geschichten“ (lat. „Decem libri historiarum“ wie der Frankenkönig Chlodwig (466-511)  sich durch eine brutale List die Macht im Rheinland sicherte.

In Köln herrschte der alternde König Sigibert. In einer Schlacht gegen die Alemannen stand er König Chlodwig bei und verletzte sich dabei. Er behielt eine Behinderung, die ihm den Beinamen „der Lahme“ einbrachte. Die Dankbarkeit Chlodwigs hielt sich in Grenzen, er sah den schwindenen Nutzen des Verbündeten, der kaum noch in der Lage war, in weitere Kämpfe zu ziehen.

Wikingerschiffe in Roskilde: Altersbestimmung per Dendrochronologie

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Wikingerschiffmuseum Roskilde
Wikingerschiffmuseum Roskilde

Roskilde war bis zum 15. Jahrhundert die Hauptstadt der Dänen. Die Stadt ist an einem Fjord gelegen, der in die Ostsee führt. 1962 wurden dort fünf Wikingerschiffe vom Meeresgrund geborgen. In den 1990er Jahren gelang es, das Alter und die Herkunft der Schiffe zu bestimmen.

Umbilicus urbis – der Nabel der Welt

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Umbilicus_urbis
Umbilicus urbis (Foto: WikiCommons, Karlheinz Meyer)

Am Rande des Forum Romanum findet sich ein unscheinbarer Steinhaufen, der den lateinischen Namen umbilicus urbis trägt. Auf deutsch übersetzt bedeutet das: “Nabel der Welt”. Hier war das symbolische Zentrum der Antike.

Die Überreste stammen aus der Kaiserzeit um das Jahr 200 herum. Die Idee einen festgelegten Ortskern mit einem Bauwerk zu versehen, ist keine römische Erfindung, sondern wurde von den Griechen übernommen.

Einige Schritte vom umbilicus entfernt liegt das Milliarium Aureum – der geographische Mittelpunkt des Reiches, von dem aus die Straßen gemessen wurden. Früher fand sich hier eine vergoldete Säule, doch heute ist davon nur noch ein unauffälliger Sockel übrig geblieben.

Sizilianische Ureinwohner

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Nekropole bei Pantalica
Nekropole bei Pantalica

Bevor die Griechen im 8. Jahrhundert v.u.Z. Sizilien besiedelten, teilten sich drei kleine Völker die Insel. Grob gesagt: Im Westen siedelten die Elymer, im Osten die Sikuler und dazwischen die Sikaner.

Allerdings streitet die Gelehrtenwelt darüber, wie diese Verteilung im Detail aussah.

Über ihre traditionelle Lebensweise lässt sich nicht viel sagen. Es gibt keine schriftlichen Quellen aus der vorgriechischen Zeit.

Mit den Griechen erhält dann die Geschichtsschreibung Einzug; allerdings berichtet diese einseitig. Die drei großen Historiker Thukydides, Herodot und Strabon möchten die griechische Besiedlung für griechische Leser erzählen.

Wandmalereien in der Chauvet-Höhle

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Chauvet-Hoehle
Tiermalereien in der Chauvet-Höhle (Foto: Wikimedia Commons, Thomas T.)

In der Chauvet-Höhle in Südfrankreich finden sich Wandmalereien, die mit zu den ältesten der Welt gehören. Sie stammen von den Jäger- und Sammlerkulturen der Eiszeit und sind bis zu 36.000 Jahre alt.

Die Bilder selber faszinieren nicht nur wegen ihres Detailreichtum, sondern auch wegen ihrer Motive: Es finden sich nicht nur Zeichnungen von gewöhnlichen Tieren der damaligen europäischen Steppe, wie z.B. Pferde, sondern auch Abbildungen von Hyänen und Löwen, die kein alltäglicher Anblick für die Menschen der damaligen Zeit gewesen sein sollten. Aufmerksamkeit verdienen auch die Zeichnungen der heute ausgestorbenen Wollnashörner.

Hausbau in römischen Großstädten

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Insula in Ostia
Insula in Ostia

Einige Kilometer westlich von Rom finden sich die Reste der antiken Hafenstadt Ostia. Durch die gut erhaltenen Gebäude lässt sich hier gut der Aufbau einer römischen Stadt studieren.

Den klassischen Schriftstellern nach geht die Gründung auf Ancus Marcius, dem 4. römische König zurück, der im 7. Jahrhundert v.Chr. regierte. So z. B. bei Ennius in seinen Annalen (146/147): „Ostia munita est : idem [Ancus Marcius] loca navibus celsis munda facit nautisque mari quaesentibus vitam.“). Die ältesten erhaltenen Reste sind allerdings ca. 300 Jahre jünger.

Insula in Ostia3

Kampfsport bei den antiken olympischen Spielen

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Olympia
Olympia heute (Foto: Wikimedia Commons, Dennis Jarvis)

Sportliche Wettkämpfe hatten bei den Griechen Tradition. Bereits im Jahre -775 wurden die ersten Olympischen Spiele abgehalten. Wurden in den ersten Jahren nur Leichtathletik-Wettbewerbe abgehalten, folgten nach und nach auch Disziplinen aus der Schwerathletik. Diese lassen sich in drei Kampfsport-Varianten unterteilen: in Faustkampf, Ringkampf und Pankration (Allkampf).

Die Spiele hatten einen ernsten Nutzen. Laufen, Schiefen, Werfen, Wagenrennen, Faustkampf – alle diese Übungen nutzen auch im Krieg. So verwundert es nicht, dass im Zeitalter der Stadtstaaten der Sport eine besonders hohe Bedeutung hatte. Durch die Imperiumbildung von Alexander den Großen, die auf Söldnerheeren basierte, wurde der Nutzen der sportlichen Wettkämpfe für den Krieg verringert. Mit der römischen Besatzung erfolgte schließlich der Niedergang der Olympischen Spiele.