Landwirtschaftliches Arbeiten auf einem römischen Landgut am Beispiel der Villa Rustica 59 im Hambacher Forst

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Gefäße
Gefäße – Bild aus dem Römisch-Germanischen Museum in Köln

1. Die Villa Rustica 59 im Hambacher Forst

1.1. Historischer und geografischer Hintergrund

Die Villa Rustica 59 liegt auf dem Gebiet der Rheinischen Lössbörde. Die Region wurde schon seit der Jungsteinzeit aufgrund des fruchtbaren Bodens besiedelt.

Im 1. Jh. v. Chr. wurde das Gebiet durch Julius Caesar annektiert und der dort lebende Germanenstamm der Eburonen vernichtet und ihre Dörfer zerstört.

Mittelalterliche Machtpolitik am Beispiel König Chlodwigs

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Chlodwig-Taufe
Chlodwig-Taufe auf einem Buchdeckel (Foto: Wikimedia Commons)

Gregor von Tours schildert in seinen „Zehn Bücher Geschichten“ (lat. „Decem libri historiarum“ wie der Frankenkönig Chlodwig (466-511)  sich durch eine brutale List die Macht im Rheinland sicherte.

In Köln herrschte der alternde König Sigibert. In einer Schlacht gegen die Alemannen stand er König Chlodwig bei und verletzte sich dabei. Er behielt eine Behinderung, die ihm den Beinamen „der Lahme“ einbrachte. Die Dankbarkeit Chlodwigs hielt sich in Grenzen, er sah den schwindenen Nutzen des Verbündeten, der kaum noch in der Lage war, in weitere Kämpfe zu ziehen.

Wandmalereien in der Chauvet-Höhle

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Chauvet-Hoehle
Tiermalereien in der Chauvet-Höhle (Foto: Wikimedia Commons, Thomas T.)

In der Chauvet-Höhle in Südfrankreich finden sich Wandmalereien, die mit zu den ältesten der Welt gehören. Sie stammen von den Jäger- und Sammlerkulturen der Eiszeit und sind bis zu 36.000 Jahre alt.

Die Bilder selber faszinieren nicht nur wegen ihres Detailreichtum, sondern auch wegen ihrer Motive: Es finden sich nicht nur Zeichnungen von gewöhnlichen Tieren der damaligen europäischen Steppe, wie z.B. Pferde, sondern auch Abbildungen von Hyänen und Löwen, die kein alltäglicher Anblick für die Menschen der damaligen Zeit gewesen sein sollten. Aufmerksamkeit verdienen auch die Zeichnungen der heute ausgestorbenen Wollnashörner.

Hausbau in römischen Großstädten

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Insula in Ostia
Insula in Ostia

Einige Kilometer westlich von Rom finden sich die Reste der antiken Hafenstadt Ostia. Durch die gut erhaltenen Gebäude lässt sich hier gut der Aufbau einer römischen Stadt studieren.

Den klassischen Schriftstellern nach geht die Gründung auf Ancus Marcius, dem 4. römische König zurück, der im 7. Jahrhundert v.Chr. regierte. So z. B. bei Ennius in seinen Annalen (146/147): „Ostia munita est : idem [Ancus Marcius] loca navibus celsis munda facit nautisque mari quaesentibus vitam.“). Die ältesten erhaltenen Reste sind allerdings ca. 300 Jahre jünger.

Insula in Ostia3

Kampfsport bei den antiken olympischen Spielen

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Olympia
Olympia heute (Foto: Wikimedia Commons, Dennis Jarvis)

Sportliche Wettkämpfe hatten bei den Griechen Tradition. Bereits im Jahre -775 wurden die ersten Olympischen Spiele abgehalten. Wurden in den ersten Jahren nur Leichtathletik-Wettbewerbe abgehalten, folgten nach und nach auch Disziplinen aus der Schwerathletik. Diese lassen sich in drei Kampfsport-Varianten unterteilen: in Faustkampf, Ringkampf und Pankration (Allkampf).

Die Spiele hatten einen ernsten Nutzen. Laufen, Schiefen, Werfen, Wagenrennen, Faustkampf – alle diese Übungen nutzen auch im Krieg. So verwundert es nicht, dass im Zeitalter der Stadtstaaten der Sport eine besonders hohe Bedeutung hatte. Durch die Imperiumbildung von Alexander den Großen, die auf Söldnerheeren basierte, wurde der Nutzen der sportlichen Wettkämpfe für den Krieg verringert. Mit der römischen Besatzung erfolgte schließlich der Niedergang der Olympischen Spiele.

Eremitage in St. Petersburg

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Eremitage
Eremitage

Das Gebäude der Eremitage wurde vom großen Barock-Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli Mitte des 18. Jahrhunderts als Winterpalast für die Zarenfamilie gebaut. Nach der kommunistischen Revolution wurde das Gebäude 1917 zum Museum umfunktioniert.

Gauguin
Gauguin-Gemälde in der Eremitage

Die heute ausgestellte Kunstsammlung ist überwältigend groß. In insgesamt 6000 Abteilungen wird ein breites Spektrum europäischer Kunst dargestellt. Neben klassischer Landschaftsmalerei und Darstellungen antiker Mythen finden sich die großen Künstler der Moderne, wie Picasso und Gauguin. An die russische Geschichte erinnert die Galerie der Helden der Napoleonischen Kriege. Über 300 Porträts zeigen die siegreichen Militärs, die den französischen Feldherrn zurückschlagen konnten.

Die Tempel von Agrigento

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Herkulestempel
Herkulestempel

Im Verlaufe des 8. Jahrhunderts vor Christus wurde Sizilien von den Griechen kolonisiert. Auf der Insel siedelten zu dieser Zeit schon andere Völker: Die Sikaner, die Elymer, die Sikuler und sogar die Phönizier (Karthager) lebten hier. Doch die griechischen Städte wuchsen schnell und konnten die anderen Ansiedlungen in ihrer Bedeutung übertreffen.

Im heutigen Agrigento kann man besonders eindrucksvolle Reste der griechischen Kultur sehen. Dort können in einem archäologischen Park die Tempel der Stadt Akragas besichtigt werden, die 1997 zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Eunus-Denkmal in Sizilien – Provokation der Zentralregierung?

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Eunus
Eunus

Vor dem Castello di Lombardia wurde 1960 das Eunus-Denkmal von der Gemeinde der Stadt Enna aufgestellt. Es trägt die Inschrift: „Ad Euno, lo schiavo ribelle, araldo di libertà“ (Eunus, dem aufständischen Sklaven, dem Herold der Freiheit).

Auch hier begegnet dem Reisenden das rebellische Sizilien. Eunus lebte im 2. Jahrhundert v. Chr.. Der Historiker Diodor berichtet in seiner Weltgeschichte, dass zu dieser Zeit sich das Leben in der römischen Provinz Sizilien verbesserte und sich Reichtümer anhäuften. Doch der Wohlstand hatte auch seine Schattenseiten, da vermehrt Sklavenhaltung aufkam.

Festung Hohensalzburg

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Festung Hohensalzburg
Festung Hohensalzburg

Mitten im Zentrum der Stadt Salzburg liegt der über 500 m hohe Festungsberg mit der Festung Hohensalzburg. Die Burg ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Österreichs und wird beinahe von einer Million Touristen im Jahr aufgesucht.
Die ältesten Bauten stammen aus dem 11. Jahrhundert. Doch im kompletten Mittelalter und in der frühen Neuzeit folgten immer weitere Ausbauten. Erzbischof Leonhard von Kreutschach gab der Anlage ihr heutiges, spätgotisches Aussehen. Er ließ die Festung im 15. Jahrhundert zu einem Wohnsitz umbauen.
Die Fläche der Burg nimmt ungefähr 7000 m² ein und damit ist Hohensalzburg eine der größten Wehranlagen in Europa. In den Gebäuden befindet sich eine kleine Ausstellung, die unter anderem Waffen und Alltagsgegenstände zeigt.
Unter den Exponaten finden sich auch fantasievolle Schandmasken und Keuschheitsgürtel. Im Mittelalter waren die Strafen durchaus kreativ und so wurde der eine oder andere Kriminelle mit einer Schandmaske an einem Pranger oder Schandpfahl festgebunden und so der Lächerlichkeit preisgegeben. Gerade in den viel kleineren Städten dieser Zeit war dies eine Schmach mit Langzeitwirkung.

Ausstellung in der Festung
Ausstellung in der Festung

Abramowitsch-Yacht in Hamburg

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Abramowitsch-Yacht
Abramowitsch-Yacht

Für viele Touristen gehört eine Fahrt auf der Elbe zu einem typischen Hamburg-Ausflug. An den Kaimauern ist das eine oder andere schöne Schiff zu erblicken. Wir sahen 2010 die berühmte Abramowitsch-Jacht „Eclipse“, die von der Werft Blohm+Voss gebaut wurde.

Das Schiff ist knapp über 160 Meter lang und ist damit die größte Privatyacht der Welt. Es verfügt über allerlei extravagante Einrichtungen: ein Raketenabwehrsystem, Hubschrauberlandeplätze und ein Kino und eine Diskothek. Im Inneren dominieren exotische Materialien: Krokodilleder, Leopardenfell, Rochenhaut und Fossilien wurden verwendet.