Elephant Nature Park in Chiang Mai

Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.
Babyelefant Lucky im Elephant Nature Park.

Elefanten gehören zu den eindrucksvollsten Tieren in Thailand. Für Touristen gibt es viele Gelegenheiten mit ihnen in Kontakt zu kommen, beispielsweise in den Elefantencamps. Doch viele von diesen genießen einen schlechten Ruf, da die Tiere nicht artgerecht gehalten werden und nur möglichst viel Geld in die Kassen spülen sollen. Die Elefanten leiden auf unterschiedliche Weise, z.B. durch die stählernen Reitgestelle oder durch das stundenlange Stehen auf dem Beton, bei dem die sensiblen Tiere den Autoverkehr über ihre Füße spüren.

Einen ganz anderen Weg geht der Elephant Nature Park, der ca. 60 km von Chiang Mai entfernt liegt. Seit den 1990er-Jahren dient er als Schutzgebiet und Refugium für Elefanten.

Es wird versucht, den Tieren eine möglichst natürliche Umgebung zu bieten, so dass sie artgerecht leben können. Viele der Elefanten haben harte Schicksale hinter sich und mussten beispielsweise unter Stockschlägen bei Waldarbeiten Bäume transportieren. Im Elephant Nature Park können sie sich erholen und ein gutes Leben führen.

Doch nicht nur Elefanten wird Zuflucht gewährt, sondern auch vielen weiteren Tieren, wie Katzen, Hunde und Büffel.

Der Elephant Nature Park sieht sich nicht als Unterhaltungsanbieter, sondern möchte in erster Linie der Naturerhaltung dienen. Dazu hat er sich fünf Programmpunkte aufgestellt:

  • 1. Schutz gefährdeter Tierspezies
  • 2. Schutz des Regenwaldes, u.a. durch Aufforstung
  • 3. Erhalt der örtlichen Kultur
  • 4. Weiterbildung der Besucher
  • 5. Unabhängig von Politik und Lobby-Gruppen handeln

Besucher können entweder auf einem kurzen Besuch vorbeikommen oder auch für längere Zeit als Volunteer arbeiten. Mehr Informationen gibt es in englischer Sprache auf der Homepage.

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Elefanten-Baby Navann (Foto: Wikimedia Commons, Elemanxx)Elefanten-Baby Navann (Foto: Wikimedia Commons, Elemanxx)

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Khun Wang Royal Project – Kirschblüten in Thailand

Vor ca. 30 Jahren besuchte König Bhumipol den Norden Thailands, um sich Gedanken darüber zu machen, wie die Lebensbedingungen dort verbessert werden könnten. Zu dieser Zeit gehörte die Region zu den wichtigsten Drogenanbaugebieten der Welt. Die Millionen von Mohnblumenblüten boten einen schaurig-schönen Anblick. So schlecht Opium für die Konsumenten ist, so wichtig war die “Cash Crop” für die ansässigen Bauern.  

Die Lösung des Königs war, den Drogenanbau zu verbieten und an deren Stelle 36 Projekte zu installieren, um die dortigen Lebensbedingungen zu fördern. Eines dieser Projekte befindet sich in Khun Wang, ca. 60 km südwestlich von Chiang Mai, am Doi-Inthanon-Nationalparks.

Für Touristen sind besonders die dekorativen Gärten mit ihrer Blütenpracht interessant. Das Besondere Highlight der Region sind die Kirschbäume. Sie blühen insgesamt für einen Monat, je nach Wetterlage irgendwann zwischen Dezember und Februar.

Mehr Informationen zum Projekt in englischer Sprache.

Und ein englischer Blogbeitrag mit mehr Bildern:

Khun Wang Royal Project

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Thai-Laotische Märkte

Sehr spezielles Fleisch – von Frosch und Ratte

Im Grenzland von Thailand nach Laos finden sich in vielen Dörfern Märkte, die sowohl thailändische, als auch laotische Waren anbieten. Auf diesen Handelsplätzen verlieren sich nur selten Touristen und so ist die Produktpalette auch für die Einheimischen ausgelegt. Für Europäer mag es gewöhnungsbedürftig sein, dass Rattenfleisch und weitere exotische Speisen angeboten werden. Allerdings soll Ratte recht schmackhaft sein und ähnlich wie Schwein schmecken, wie mir ein Nordthailänder versicherte.

Gebratene Fische

Doch auch Leute, die es nicht so speziell mögen, werden auf dem Markt fündig. Leckere Früchte, wie Mangos und Papayas, können günstig erworben werden und wer Fische mag, findet den in den verschiedensten Varianten, ob gebraten oder frisch. 

Markt
Boote, die einen thai-laotischen Markt mit Waren vom anderen Ufer versorgen

Ein spezieller Service wird  auf diesen Märkten angeboten. Wenn man ein bestimmtes Produkt aus dem Nachbarland wünscht, zum Beispiel ein “Beer Lao”, kann das bei einem der Bootsleute bestellt werden. Der Preis wird ausgehandelt und anschließend fährt der Händler über den Mekong in das Nachbarland, um die gewünschten Waren zu besorgen. Eine halbe Stunde später hat man das Gewünschte in den Händen.

Ähnliches Thema im Reise-Blog: Shopping-Tipps in Bangkok