Die Meeresschildkröten von Hawaii

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Meeresschildkröte
Meeresschildkröte

Die ersten Schildkrötenarten entstanden bereits im Obertrias vor über 200 Millionen Jahren. Viel Zeit also, sich in den Weltmeeren komplett auszubreiten. Und so nehmen die Tiere auch Platz in den Mythen der Völker ein – auch auf Hawaii. Dort werden sie “honu” genannt. Eine Legende erzählt von Kauila, einer magischen Schildkröte, deren Nest in einer Frischwasserquelle lag, die ihre Eltern anlegten; sie kann sich in ein Mädchen verwandeln und gilt als Beschützerin der Kinder.

In den Gewässern vor Hawaii sind mehrere Schildkrötenarten heimisch.

Motorradfreies Yangon

Shwedagon Pagoda in Myanmar, Orkun A., 12/13.
Shwedagon Pagoda in Myanmar. (Foto: O. Aldirmaz)

Die Straßen der Metropolen Südostasiens werden von unzähligen Motorrädern und Rollern befahren. Doch warum ist das in Yangon, der ehemaligen Hauptstadt Myanmars, anders?

Der Grund dafür liegt ungefähr zehn Jahre zurück. Damals war es noch üblich, dass Motorräder auf den Straßen fuhren. Doch dann erließ die Regierung ein Verbot für Zweiräder in der Stadt.

In den 1990er Jahren taten sich einige junge Leute zusammen und gründeten eine Motorrad-Bande: die Scorpions Gang. Sie entstammten zum Großteil aus elitären Familien; unter anderem war ein Enkel des ehemaligen Diktators Ne Win in ihrer Gruppe. Dadurch hatten sie eine gewisse Immunität gegenüber der Polizei. Sie nutzen diese aus und schmuggelten Autos und handelten mit Drogen. Auf den Höhepunkt ihrer Macht sah man sie als burmesische Yakuza an, als zweitstärkste Gruppierung hinter der Militärjunta.

Greyfriars Kirkyard: Ein Friedhof mit Käfigen

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Greyfriars Friedhof
Greyfriars Friedhof

In Schottland liebt man Gruselgeschichten. Eine davon erfährt man am Greyfriars Friedhof. Dort sieht man Ungewöhnliches – ein Grab ist von einem Käfig umschlossen. Was ist der Grund dahinter?

Viele Hundert Jahre mussten Mediziner die Anatomie des Menschen durch Lehrbücher und ohne konkrete Anschauungsobjekte lernen. Im 18. Jahrhundert wurden anschaulichere Methoden entwickelt: es wurden Leichen seziert, um neue Erkenntnisse über den menschlichen Körper zu gewinnen. Dazu eigneten sich Hingerichtete hervorragend.

Da allerdings das Interesse der Wissenschaft größer als die Menge der Hingerichteten war, mussten mehr Leichen herangeschafft werden. Es entstand ein Schwarzmarkt mit hohen Preisen. Und so wurden die Friedhöfe schnell als Nachschub-Lager ausgemacht.

Der Verkauf des Eiffelturms

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Eiffelturm totale

Mitte des 19. Jahrhunderts ermöglichten neue Herstellungsverfahren die Produktion von großen Mengen an Stahl und trieben damit die Industrialisierung voran. Maschinen konnten damit gebaut, höhere Häuser errichtet und der Verkehr mit dem Einsatz von Eisenbahnen revolutioniert werden. Stahl stand für den Fortschritt.

So entsprach die Idee, zur Weltausstellung 1889 in Paris einen ungefähr 300 Meter hohen Stahlturm zu bauen, durchaus dem Zeitgeist. Der Turm sollte auch nach der Ausstellung 20 Jahre stehen bleiben. Das rief einige Kritiker auf dem Plan. Das damals höchste Gebäude der Welt wurde von vielen Seiten verunglimpft. Einer erkannte gar eine „wirklich tragische Straßenlaterne“ in dem Koloss.

Tuberkolose-Kliniken in Davos

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Ein ehemaliges Sanatorium
Ein ehemaliges Sanatorium

Einmal im Jahr wird im schweizerischen Ort Davos der Weltwirtschaftsgipfel abgehalten. Das Besondere für die Teilnehmer sind die Unterkünfte dort. Es gibt nur wenige Luxushotels und so ziehen viele der Manager, Politiker und Wissenschaftler in die umgebauten, ehemaligen Tuberkulose-Sanatorien. Diese alten Kliniken mussten einfach sauber gehalten werden können. Daher finden sich kaum Textilien in den Räumen und die Flure sind gekachelt. Dieser Stil wurde von den Nachmietern häufig beibehalten. Viele der hochrangigen Gäste mögen das Schlichte an diesen Unterbringungen, da eine spezielle Atmosphäre entsteht; beinahe wie in einer Jugendherberge.

Der Heldenplatz in Budapest – imaginäre Geschichte!

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Der Heldenplatz, Februar 2009.
Der Heldenplatz, Februar 2009.

Wenn wir vor einer griechischen Vase stehen und dort Zeus als Stier die Europa rauben sehen, dann wissen wir: Das ist ein Mythos! Doch viele Mythen erscheinen uns als gut bewiesene Geschichte, die mit harten Fakten unterlegt ist. Ein Beispiel findet sich in Ungarn.

Der Heldenplatz in Budapest widmet sich – nicht überraschend – den Heroen des Landes. Er wurde im Jahre 1896 anlässlich der Tausendjahrfeier Ungarns errichtet.

Die Einigung Italiens und die Auswirkungen auf Sizilien

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Garibaldi
Garibaldi

 

1. Historische Situation Italiens vor der Vereinigung

1.1. Neuordnung nach dem Wiener Kongress

Nach der Niederlage Napoleons wurde auf dem Wiener Kongress 1815 die europäische Landkarte neu gestaltet. Italien wurde in viele Staaten aufgeteilt. Im Norden standen die Toskana, die Lombardei und Venetien unter österreichischen Einfluss. Rom und die angrenzende Region gehörten zum Kirchenstaat. Im Süden Italiens herrschten die Bourbonen über das Königreich beider Sizilien, das große Teile des südlichen Festlandes mit einschloss. Der einzige freie Staat unter Führung einer italienischen Herrscherdynastie war das Königreich Sardinien-Piemont.[1]