Die Kämpfer im Muay Thai

 

Muay ThaiWerbetafel. (Foto: Stipe Simic)

Muay Thai ist eine harte Vollkontaktsportart, bei der nicht nur Angriffe mit Fäusten und Füßen durchgeführt werden, sondern auch Ellbogen und Knie zum Einsatz kommen. Es gibt reglementierte Haltegriffe – so darf zum Beispiel im Clinch aktiv gekämpft werden.

Dieser harte Sport verlangt nach einem rigorosen Training. Viele ambitionierte Kämpfer leben im Gym und trainieren zwei Mal täglich – morgens und nachmittags. Schulpflichtige besuchen zwischen den Einheiten den Unterricht, die Älteren nutzen die freie Zeit zur Regeneration.

Das Training ist vielseitig und besteht aus Ausdauer- und Krafttrainingseinheiten, Schattenboxen, Schlagtraining am Sandsack, Pratzenarbeit und Sparring.

Kampfsport bei den antiken olympischen Spielen

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Olympia
Olympia heute (Foto: Wikimedia Commons, Dennis Jarvis)

Sportliche Wettkämpfe hatten bei den Griechen Tradition. Bereits im Jahre -775 wurden die ersten Olympischen Spiele abgehalten. Wurden in den ersten Jahren nur Leichtathletik-Wettbewerbe abgehalten, folgten nach und nach auch Disziplinen aus der Schwerathletik. Diese lassen sich in drei Kampfsport-Varianten unterteilen: in Faustkampf, Ringkampf und Pankration (Allkampf).

Die Spiele hatten einen ernsten Nutzen. Laufen, Schiefen, Werfen, Wagenrennen, Faustkampf – alle diese Übungen nutzen auch im Krieg. So verwundert es nicht, dass im Zeitalter der Stadtstaaten der Sport eine besonders hohe Bedeutung hatte. Durch die Imperiumbildung von Alexander den Großen, die auf Söldnerheeren basierte, wurde der Nutzen der sportlichen Wettkämpfe für den Krieg verringert. Mit der römischen Besatzung erfolgte schließlich der Niedergang der Olympischen Spiele.

Gladiatorenkämpfe im Kolosseum

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Kolosseum

Das Kolosseum ist eines der berühmtesten Bauwerke der römischen Antike. Das Amphitheater wurde in der Kaiserzeit unter Flavius im 1. Jahrhundert nach Christus gebaut.

Der Ort ist blutgetränkt. Auf der 86 x 54 m großen Ellipse könnten verteilt über drei Jahrhunderte hochgerechnet 300.000 Menschen ihr Leben gelassen haben.

Die Kämpfe endeten nicht grundsätzlich tödlich. Auswertungen aus dem 1. Jahrhundert zeigen eine Überlebenschance von 9:1, den Kampfplatz lebend zu verlassen. Der Verlierer verlor nur in einem von vier Fällen sein Leben. Allerdings galt diese Epoche als eher human. Kaiser Augustus hatte gerade die Kämpfe sine missione (ohne Wiederkehr) abgeschafft. Die Brutalität erreichte erst im 3. und 4. Jahrhundert den Höhepunkt und ging einher mit gesellschaftlichen Härten im Justizwesen und im militärischen Bereich.