Wat Phnom Daun Penh

Wat Phnom Daun Penh in Phnom Penh.
Wat Phnom Daun Penh in Phnom Penh.

Kambodscha bietet Kulturtouristen eine Reihe von Sehenswürdigkeiten; so manche davon finden sich in der Hauptstadt Phnom Penh. Der Name der Stadt leitet sich vom Khmer-Wort für Hügel „phnom“ und dem Namen einer Frau Penh her.

Frau Penh war eine reiche Witwe, die der Legende nach 1372 einen großen Fund machte und in einem Baumstamm vier bronzene Buddha-Statuen aufspürte. Zum Schutz dieser Heiligtümer wurde ein Hügel aufgeschüttet und darauf ein Schrein errichtet. Die Anwohner nannten den Hügel nach der Stifterin. Einige Jahre später wurde dieser Name auf die gesamte Ansiedlung ausgeweitet und bis heute beibehalten.

Nachdem die Thais Angkor erobert hatten, verlegten die Khmer ihren Königshof nach Phnom Penh. Der Tempel auf dem Hügel wurde damit auch unter königliche Obhut gestellt. Als der erste König Ponheo Yat verstarb, wurde seine Urne in einer Stupa auf dem Hügel beigesetzt.

Der heutige Besucher wird von der ursprünglichen Tempelanlage kaum noch etwas vorfinden. Dennoch bietet der Ort viel Interessantes zur Geschichte Kambodscha. Auf dem Weg zur Pagode wacht eine siebenköpfige Naga, eine Schlange aus der indischen Mythologie. In Südostasien werden diese Wesen als Beschützer geachtet und finden sich daher öfter in Tempelanlagen.
Hinter der Naga befindet sich eine große Uhr und ein Denkmal des Königs Sisowath. Das Monument soll an die Übergabe der drei von Thailand besetzten Provinzen Kambodschas im Jahre 1907 erinnern. Eine der zurückerhaltenen Provinzen war Siem Reap, die Region um Angkor.

Im Innenraum des Tempels finden sich buddhistische Wandmalereien, die sich zum Großteil auf die Vessantara Jataka beziehen. Jataka sind moralische Lehrgeschichten und sind in großer Vielzahl überliefert worden. In dieser speziellen Erzählung berichtet Buddha von einem seiner früheren Leben.

 


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