Konflikte in den Nachrichten

Zwischen den Feiertagen mussten 600 Leute im nördlichen Shan-Staat in Myanmar vor bewaffneten Kämpfen zwischen dem “Restoration Council of Shan State” (RCSS) und der “Shan State Progress Party” (SSPP) fliehen. Auslöser sind Gebietsstreitigkeiten, da die RCSS sich im Norden des Shan-Staats etablieren möchte und die SSPP sich für das Gebiet zuständig hält.

Solche kleinen Ereignisse gehen in der alltäglichen Nachrichtenflut unter, dennoch finde ich es wichtig aus Bürgerkriegsländern über Auseinandersetzungen außerhalb der großen Konflikte zu erfahren. Dadurch erweitert sich das Bild und kompliziertere Verwicklungen werden deutlich.

Das soll an dieser Stelle keine Kritik an der hiesigen Medienlandschaft sein. Deutsche Nachrichten können sich aus Zeit- und Platzgründen nur auf wesentliche Züge eines Ereignisses konzentrieren. Ich will an dieser Stelle nur dazu anregen, einen Blick auf die jeweils regionalen Medien zu werfen, die das Thema genauer beleuchten können. 

Zum Thema Myanmar wäre das z.B. das englischsprachige Magazin “The Irrawaddy” von birmanischen Journalisten im thailändischen Exil gegründet wurde.

Quelle zum Kampf im Shan-Staat

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