Zip Lining in Laos und Thailand: “The Gibbon Experience” und “Flight of the Gibbon”

Gibbon in Chiang Mai (Foto: Wikimedia Commons, Ladislav Kral)

Am Grenzübergang von Thailand nach Laos, im Nam Kan National Park bei Huay Xai, finden abenteuerlustige Reisende eine bekannte Sehenswürdigkeit: “The Gibbon Experience”. Insgesamt 15 km Zip Lines, also Stahlseile an denen man hoch über der Erde entlanggleitet, sind durch den Dschungel gespannt und führen auf malerische Baumhäuser in bis zu 40 Metern Höhe, auf denen übernachtet werden kann.  

Es gibt 3 verschiedene Touren zur Auswahl: die 2tägige Express Tour, die 3tägige Wasserfalltour und die 3tägige klassische Tour. Auf der letzten ist die Chance am besten, die namensgebenden Gibbons zu beobachten.

Feiertage in Laos 2018

Datum Wochentag Name Hinweis
 1.1.  Montag Neujahrstag  
 8.3.  Donnerstag Internationaler Tag der Frau  
 14.-16.4.  Samstag-Montag Sonkran (Lao Naujahr / Pii Mai) Songkran in Thailand
 1.5. Dienstag Tag der Arbeit  
 1.6.  Freitag Tag der Kinder  
 28.7.  Samstag Khao Phansa (Beginn des buddhistisches Fastenfests)  
 24.10.  Mittwoch Ok Phansa (Ende des Fastenfests)  
 25.10.  Donnerstag Boun Suang Huea (Drachenbootfestival)  
 22.11. Donnerstag That Luang Festival  
 2.12.  Sonntag Nationalfeiertag  

Thai-Laotische Märkte

Sehr spezielles Fleisch – von Frosch und Ratte

Im Grenzland von Thailand nach Laos finden sich in vielen Dörfern Märkte, die sowohl thailändische, als auch laotische Waren anbieten. Auf diesen Handelsplätzen verlieren sich nur selten Touristen und so ist die Produktpalette auch für die Einheimischen ausgelegt. Für Europäer mag es gewöhnungsbedürftig sein, dass Rattenfleisch und weitere exotische Speisen angeboten werden. Allerdings soll Ratte recht schmackhaft sein und ähnlich wie Schwein schmecken, wie mir ein Nordthailänder versicherte.

Gebratene Fische

Doch auch Leute, die es nicht so speziell mögen, werden auf dem Markt fündig. Leckere Früchte, wie Mangos und Papayas, können günstig erworben werden und wer Fische mag, findet den in den verschiedensten Varianten, ob gebraten oder frisch. 

Naga-Feuerbälle über dem Mekong

Naga-Feuerbälle
Naga-Feuerbälle über dem Mekong (Foto: Wikimedia Commons, ใช้ประกอบบทความ)

Vor allem gegen Ende der Regenzeit werden über dem Mekong in der Region Nong Khai seltsame Lichter wahrgenommen. Beobachter berichten von rötlichen-gelben Feuerbällen in etwa der Größe eines Hühnereis, die bis zu 150 Meter hoch aufsteigen und dann geräuschlos verschwinden.

Im Volksglauben der alten Thai und Laoten sind diese Lichter die Eier der Schlangengottheit Phaya Naga, die in den undurchsichtigen Tiefen des Mekongs lebt und über die Region wacht.

Phaya Naga – der Naga-Herrscher im Mekong

Phraya Naga im Wat Si Saket
Phraya Naga im Wat Si Saket

Phaya Naga ist der Herrscher der Naga, der den Legenden nach im Grenzland von Thailand und Laos im Mekong lebt und die angrenzende Region beschützt. Das halbgöttliche Schlangenwesen soll laut hinduistischer und buddhistischer Überlieferung übernatürliche Kräfte besitzen.

Ähnlich wie Nessi im Loch Ness werden immer mal wieder Spuren gefunden, die auf den Phaya Naga hindeuten sollen. Unter anderem soll er für außergewöhnliche Wellenphänomene im Mekong verantwortlich sein.

Im thailändischen Fernsehen wurde der Mythos u.a. in der thailändischen Mystik-Seifenoper “Poot Mae Nam Khong” thematisiert.

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Naga – von Indien nach Südostasien

Naga vor dem Wat Phnom
Naga vor dem Wat Phnom in Phnom Penh

Das Wort Naga stammt aus der altindischen Sprache Sanskrit und bedeutet Schlange. Die indische Mythologie kennt die verschiedensten Schlangenwesen, die zusammen mit dem Hinduismus und Buddhismus den Weg nach Südostasien fanden. Ihre Darstellung variiert. Sie treten mal als normale Schlange, als mehrköpfige Kobra, als Drachen oder teils menschlich auf. 

In Indien werden Naga als Naturgeister wahrgenommen, als Bewahrer von Quellen, Flüssen, Seen und Brunnen. Sie können auch als Wächter von Schätzen auftreten. Sie bringen Regen und Fruchtbarkeit, aber auch negative Ereignisse wie Fluten und Dürren. Grundsätzlich werden Naga positive Eigenschaften wie Neugier zugeschrieben. Gegen Menschen wenden sich sich erst dann, wenn sie misshandelt werden oder der Mensch die Umwelt schädigt.

Der Lauf des Mekong

Mekong
Mekong in der Provinz Nong Khai (Thailand)

Der Mekong ist mit seinen ungefähr 4500 km Länge der wichtigste Fluss in Südostasien und gehört – je nach Zählart – zu den zehn längsten Flüssen der Erde. Er entspringt in einem schwer zugänglichen Gebiet im Hochland von Tibet und durchfließt Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und mündet schließlich in Vietnam in das Südchinesische Meer.

Die Hälfte der Länge des Mekong befinden sich auf chinesischem Gebiet. Dort wird der Fluss “Mutter des Wassers” genannt. Liegt die Quelle noch auf eisiger Höhe in ca. 5200 m, so fällt er nach und nach in seinem Verlauf in China auf 500 m ü.N.N. ab.

Terrorismus in Südostasien

Denkmal zu den Bali-Anschlägen
Denkmal zu den Bali-Anschlägen 2002, das an die 202 Toten erinnert (Foto: Wikimedia Commons, Ken Eckert)

Über Terrorismus zu diskutieren ist schwer, da keine Übereinkunft besteht, was Terrorismus denn nun genau ist. In Europa bemerken wir das Problem, wenn darüber gestritten wird, ob ein Anschlag nun ein terroristischer Akt oder ein Amoklauf war. In anderen Teilen der Welt wird es noch unübersichtlicher. Ob jemand ein Terrorist oder ein Freiheitskämpfer ist, ist oft nur eine Frage der Perspektive. Die UN bemühte sich vergeblich, eine allseits akzeptierte Definition aufzustellen und eine Forschungsgruppe fand 109 unterschiedliche Definitionen des Terrorismus.

Die fünf Länder des Theravada-Buddhismus

Buddha-Figuren in Laos

Der Theravada-Buddhismus ist die älteste noch existierende Strömung des Buddhismus. In den fünf Ländern Sri Lanka, Thailand, Myanmar (Birma), Kambodscha und Laos wird er hauptsächlich praktiziert. Der Überlieferung nach machten diese Länder über Missionare des indischen Kaisers Ashoka, der im 3. Jahrhundert vor der Zeitenwende lebte, Bekanntschaft mit dem Buddhismus.

Die Theravada-Schule kam über die Kleinstaaten der Mon und Pyu nach Südostasien. Über den Austausch mit Sri Lanka festigte sich die Glaubensrichtung und setzte sich in ganz Birma durch. Die benachbarten Thais nahmen die Konfession ebenfalls an und brachten sie, nachdem sie Angkor den Rang abgelaufen hatten, in den östlichen Teil Südostasien. Ab dem 14. Jahrhundert kann man den Einfluss des Theravada-Buddhismus in Kambodscha erkennen.

Die laotische Flagge

Das erste Großreich auf laotischen Gebiet war Lan Xang, das von 1353 bis 1707 bestand. Für diese Zeit habe ich keine eindeutigen Hinweise auf das Flaggendesign gefunden.

Lan Xang zerfiel in drei Königreiche: Luang Praban im Norden, Vientiane im Zentrum und Champasak im Süden.

1893 wurde das Land französische Kolonie und unter der mit der Tricolore erweiterten Flagge Luang Prabangs geführt.

Französisch-Laos
Laos als französische Kolonie (Foto: Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Nach dem 2. Weltkrieg zerfiel das französische Kolonialreich nach und nach. 1952 entfernten die Laoten die Tricolore aus der Flagge. Aber erst 2 Jahre endeten die französischen Ansprüche offiziell.